Musikverein Betzingen e.V.

Archiv: Berichte aus 2002

Frühjahrskonzert

Am Sonntag 07.04.2002 fand das alljährliche Frühjahrskonzert in der Kemmlerhalle statt. Dabei wurden wir dieses Jahr durch unser französisches Gastorchester aus St. Hilaire de Riez unterstützt.
Nach einer fulminanten Eröffnung des Konzerts mit dem Stück “Music for a festival” durch unsere Jugendkapelle, welches sie auch beim Wertungsspiel in Metzingen aufführen wird, begrüßte der 1. Vorsitzende Hubert Ernst das Publikum im Saal und natürlich insbesondere die französischen Gäste. Unter der bewährten Moderation von Fred Raach ging es weiter durchs Programm und die Jugendkapelle überzeugte das Publkium mit den Titeln “The Jungle Book” und dem “Second Waltz” von Dimitry Schostakowitsch so sehr das es eine Zugabe einforderte, welche es mit “A Billy Joel Portrait” auch bekam. Unterbrochen wurde der Programmteil der Jugenkapelle durch eine Soloaufführung von Jan Fischer und Joachim Kromer (beide Trompete) mit dem Stück “Thema mit Variationen”.
Danach überzeugten unsere Gäste durch ihr Können. Mit ihrer Vorliebe für lateinamerkanische Melodien und Rhythmen rissen sie unter der Leitung von Patrick Denaire das Publikum mit sich in weite Ferne. Dabei spielten sie u.a. Titel wie “Tangerine” von S. Schertzinger oder “Mambo Madness” von A. Silvesti. Ihre Darbietungen wurden durch zahlreiche Solisten bereichert. Mit “Hasta la Pasta Mama” beendeten sie ihren Konzertbeitrag und wurden mit tosendem Applaus verabschiedet.
Nach der Pause eröffnete das Blasorchester des Musikvereins Betzingen unter der Leitung von Reinhard Langer und bildete mit seinem konzertanten Programm einen Gegenpol zu den zuvor vernommenen lateinamerikanischen Rhythmen. Mit zwei Ouvertüren, darunter “Dichter und Bauer” von Franz von SuppĂ©, überzeugten unsere Musiker das Publikum von ihrer Fähigkeit auch konzertante Stücke aufführen zu können. Mit “New Horizons” folgte der Übergang zur modernen symphonischen Blasmusik. Herausragend auch die Solodarbietung “Dizzy Fingers” von Tobias Rist an der Klarinette.
Den (krönenden) Abschluss bildete eine gemeinsame Aufführung der Musiker aus St. Hilaire de Riez und Betzingen. Unter der abwechselnden Leitung von Patrick Denaire und Reinhard Langer überzeugten die über 60 Musiker das Publikum mit dem “Funky Cha-Cha” und “El Bimbo”. (mk)

Wertungsspiel der Bläserjugend

Die Stadtkapelle Metzingen als Ausrichter des Wertungsspieles der Bläserjugend im Kreisverband Reutlingen/Tübingen freute sich, dass rund 500 Jugendliche den Weg in die Kelternstadt gefunden hatte, um sich den fachkundigen Jurys zu stellen. 30 Beiträge, vom Solovortrag mit Klavierbegleitung, über Ensembles bis hin zum Jugendblasorchester erforderten es, dass die Wertung parallel in der Stadthalle und im Pavillon der Musikschule stattfinden musste.
In der Stadthalle stand die Jury unter der Leitung von LMD Franz Barthold. Er war mit seinen Mitjuroren, MD Hans-Peter Schwab und MD a.D. Heinrich Zimmermann über den hervorragenden Stand der Jugendorchester im Kreisverband Neckar-Alb einer Meinung. Auch über die neue Wertungsspielordnung der Bläserjugend Baden-Württemberg äußerte er sich sehr positiv. Dieser Schritt sei fällig gewesen und in die richtige Richtung gegangen.
Die Solovorträge und Ensembles, die im Pavillon der Musikschule vom Vorsitzenden der dortigen Jury, MD a.D. Josef Polster, sowie Rainer Kellmayer und Alfred Stockmaier bewertet wurden, konnten sich ebenfalls an einer guten Kritik freuen. Auch hier zeigte sich die Jury vom Stand der Jugendlichen sehr angetan. Als besonders erfreulich bezeichnete Josef Polster die Tatsache, dass sich auch das tiefe Blech bei den Solovorträgen Einzug gehalten habe.
Kritische Worte von seiten der musikalischen Leiter der Orchester gab es in der abschließenden Dirigentenbesprechung. Es sei dringend notwendig, eine Vorschlagsliste für Jugendorchester herauszugeben, um die Auswahl geeigneter Stücke für Jugendwertungsspiele zu erleichtern. Außerdem sollte vom Landesverband bei den Verlagen darauf hingewirkt werden, dass in den Katalogen auch die Spieldauer der Stücke angegeben wird. Durchweg positiv war die Meinung über die im letzten Jahr eingeführten Einzelgespräche nach dem Vortrag.
Nach der Dirigentenbesprechung, konnte mit einer leichten Verspätung das Abschlusskonzert des Verbandsjugendblasorchesters (VJBO) beginnen. Mit "A Celebration Fanfare for Winds" begrüßte das VJBO sein Publikum in der vollbesetzten Metzinger Stadthalle. Stadtmusikdirektor Bruno Seitz ließ die jungen Musikerinnen und Musiker bei der "Ouvertüre zur Oper Norma" alle Register ihres Könnens ziehen. Im Stück "The Age Of Aquarius" beschreibt der Komponist Bert Appermont alle guten und schlechten Eigenschaften der im Sternzeichen des Wassermann geborenen Menschen. Schließlich aber ermöglichte es das VJBO mit seinem homogenen Klang und den präzisen Ausführungen selbst schwerster technischer Stellen, den Zuhörern sowohl die Bilder des Monumentalfilmes "Ben Hur", als auch die Fledermausflüger von "Batman" richtiggehend vor sich zu sehen. Selbstverständlich war daher die Zugabe, der Marsch "Unter der Admiralsflagge", der einen gekonnten Schlusspunkt sowohl des Konzertes, als auch des ganzen Tages setzte.
Vor der Bekanntgabe der Ergebnisse lobte Verbandsjugendleiter und Landesvorsitzender der Bläserjugend Baden-Württemberg, Herbert Pfister die Verantwortlichen für die Jugendarbeit in den Vereinen, sowie die verantwortlichen Organisatoren der Stadtkapelle Metzingen, Vorsitzenden Jochen Rath, Jugendleiter Benjamin Teufel und den Dirigenten der Stadtkapelle Metzingen SMD Bruno Seitz.

Wertungsspiel des Blasmusikverbands Neckar-Alb

Unsere Kapelle beim Wertungsspiel in Metzingen.

Zu seinem 70jährigen Jubiläum richtete der Musikverein Neuhausen/Erms mit dem Blasmusikverband Neckar-Alb in Metzingen ein Wertungsspiel aus. Rund 650 Musikerinnen und Musiker fanden sich am 05. Mai in der Stadthalle in Metzingen ein, um sich der fachkundigen Jury zu stellen. Landesmusikdirektor Franz Barthold aus Biberach hatte selbst den Vorsitz des Wertungsrichtergremiums übernommen. Ihm zur Seite standen Musikdirektor Hans-Peter Schwab aus Erbach und Musikdirektor a.D. Heinrich Zimmermann aus Esslingen.
Den ganzen Tag über waren Kapellen aus den Kreisen Reutlingen und Tübingen, aber auch aus benachbarten Kreisen, wie Esslingen angereist. Die weiteste Reise hatten die Musiker aus Jettenhausen angetreten. Sie kamen sogar aus dem Bodenseekreis. Von der Mittel-, über die Ober- bis hin zur Höchststufe war in der Metzinger Stadthalle den ganzen Tag konzertante Blasmusik zu hören. Dass die Blasmusiker der heutigen Zeit nicht nur im Festzelt zur Unterhaltung beitragen, sondern auf höchstem Niveau ihrem Hobby nachgehen, davon konnten sich die Besucher des Wertungsspieles nicht erst bei der Bekanntgabe der Ergebnisse überzeugen. So zeigte sich Landesmusikdirektor Franz Barthold dann in der abschließenden Dirigentenbesprechung auch höchst erfreut über den hohen musikalischen Stand der Orchster.
Zum Abschluss des Tages konzertierten die Hofbühlmusikanten aus Neuhausen / Erms mit ihrem Leiter Stadtmusikdirektor Bruno Seitz in der vollbesetzten Stadthalle in Metzingen. Sie hatten sich für ihr Konzert zum Jubiläum etwas ganz besonderes ausgedacht: die Kapelle spielte ausschließlich Stücke für Alphorn und Blasorchester. Sieben Musikerinnen und Musiker beherrschen das Instrument zwischenzeitlich in Neuhausen. Außerdem unterstützten die Ermstäler Alphornbläser den Verein aus Neuhausen. Zwischen den musikalischen Beiträgen erzählte Gerhard Laib Wissenswertes und Amüsantes zum Alphorn und der Entstehung einzelner Stücke.

Unser Musikervorsitzender Hubert Ranz nimmt die Urkunde entgegen.

Die Ergebnisse des Wertungsspieles wurden nach dem Konzert bekanntgegeben: In der Mittelstufe erhielten die Musikvereine aus Gomaringen, Betzingen und Grafenberg die Bestnote "mit hervorragendem Erfolg". Mit sehr gutem Erfolg konnten die Musikvereine aus Würtingen, Hülben, Unterjesingen, Lustnau und Bingen-Hitzkofen ihre Heimreise antreten. Der Musikverein Dapfen erhielt die Wertung "mit gutem Erfolg". Die Musikvereine aus Wolfschlugen, Ertingen und Jettenhausen waren alle in der Oberstufe angetreten und erhielten die Wertung "mit hervorragendem Erfolg". In der Höchststufe erhielt die Stadtkapelle Kirchheim / Teck "mit hervorragenden Erfolg", die Stadtkapelle Rottenburg konnte mit sehr gutem Erfolg wieder nach hause fahren.

13. Reutlinger Stadtfest (8./9. Juni 2002)

Auf unbekanntem Terrain an der Nikolaikirche bezogen wir am Samstagmittag unseren neuen Standplatz. Wir konnten das Stadtfest trotz des zeitlich begrenzten Aufbaus dank der vielen Helfer pünktlich zum Fassanstich eröffnen. Auch der WKD war bei seiner frühzeitigen Kontrolle mit allem zufrieden.
Ab 19.00 Uhr erfreute unsere Kapelle, unter der Leitung von Joachim Kromer und später Reinhard Langer, das immer größer werdende Publikum mit ihrer Musik. Bald stellte sich heraus, dass unser neuer Platz durchaus ideal für alle Beteiligten war, obwohl die Kapelle doch mit etwas zu kämpfen hatte, Zitat Reutlinger General-Anzeiger: “A propos Blasmusik: Einen schweren Stand hatte der Musikverein Betzingen, der anspielen musste gegen etliche hundert Watt, die von schräg gegenüber in Richtung Nikolaikirche dröhnten. Der Stimmung tat's keinen Abbruch, weil die Damen und Herren Musiker über ein gerüttelt Maß an musikalischem Durchhaltevermögen verfügen. Applaus!”
Spät in der Nacht klang der erste Tag des Stadtfestes harmonisch aus.
Am Sonntag eröffnete die Kapelle des Musikvereins Eglingen den Tag mit Unterhaltung zum Frühschoppen. Das Programm wurde kurz durch den Kinderfestzug, aus Anlass der Feierlichkeiten "50 Jahre Baden Württemberg", unterbrochen. Der Festzug wurde von der Luka Sickenhausen angeführt. Nach dem Festzug ging an unserem Stand die Post ab. Viele Kinder kamen mit ihren Gutscheinen, die sie erfreulicherweise von der Stadt erhalten hatten, und deckten sich bei uns mit Trinken und Essen ein.
Um die Mittagszeit setzte leider Regen ein, sodass der Musikverein Wankheim erst mit Verspätung sein Programm eröffnen konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren unsere Sitzplätze bereits voll belegt und es gab durch das große Publikumsinteresse fast kein Durchkommen mehr. Den Abschluss bildeten die Köhlermusikanten aus Kohlstetten.
Alle Kapellen spielten auch ohne Elektronik, die fast überall auf dem diesjährigen Stadtfest die Oberhand hatte, bravourös. Dies wurde durch den riesigen Beifall der Zuhörer immer wieder bestätigt.
Fazit: Wir hatten großes Glück mit unserem neuen Standplatz, der sich als voller Erfolg erwies, trotz der "etlichen hundert Watt", die uns am Samstagabend begleiteten. (Anmerkung: ausgerechnet unser ehemaliger Bassist "Apo" saß am Mischpult und drehte den Hahn so mächtig auf). (m)

MV Betzingen beim Landes-Musik-Festival in Stuttgart am 15.06.2002

Unter dem Motto "Wir machen die Musik" folgte der Musikverein Betzingen einer Einladung der Stadt Stuttgart. Anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Baden Württemberg wurden zu diesem Ereignis rund 250 Musikvereine, Chöre und Orchester mit insgesamt ca. 12.000 Aktiven aus dem ganzen Land erwartet.
Bei strömendem Regen starten die Musikerinnen und Musiker, nebst Fanclub, mit dem Zug in die Landeshauptstadt. Bereits die Bahnhofshalle und die Klettpassage waren erfüllt von Musik verschiedener Gruppen. Unseren Standort vor der Sportarena in der Königstraße erreichten wir trotz Platzregens pünktlich, sodass wir mit unserem Programm um 14.00 Uhr beginnen konnten. Unsere Musik lockte die Sonne hinter den Wolken hervor, wodurch viele Passanten bei unserem Platzkonzert verweilten und die Kapelle mit reichlich Beifall belohnten.
Nach Abschluss unserer Darbietungen hatten wir noch Gelegenheit bei der Ausstellung Erde 2.0 die "Technologien für morgen" auf dem Killesberg zu besuchen. Nach einem interessanten Rundgang traten wir die Heimreise nach Betzingen an. (m)

Freizeit der Jugendkapelle in Bittelbrunn

1. Tag: (Freitag)
Pfingsten 2002 auf Schloß Bittelbrunn

Am 17.05.2002 trafen sich die Jugendkapellenmitglieder auf dem Kemmlerplatz. Von der Metzgerei Schlotterbeck war freundlicherweise ein großer Anhänger bereitgestellt worden, in dem ein Teil des Gepäcks und die Instrumente verstaut werden sollten. Nach langem Schichten und Einräumen war das Gepäck von 31 Teilnehmern verstaut. Nun gings los! Für so viele Leute braucht man auch viel Platz: Ganze 6 Autos mussten nach Bittelbrunn bei Engen (rund 30km vom Bodensee entfernt) fahren. Nach einer durch Hitze erschwerten Fahrt kamen wir nach rund 1,5 Stunden beim Schloß Bittelbrunn an. Nun wurde erst einmal erkundet wo man überhaupt ist und anschließend alles in die Zimmer gebracht. Nach so langer Fahrt knurrten die Mägen, Abendessen wurde vom jeweils eingeteilten Küchendienst und dem Küchenchef Marc Knoblich serviert. Als alles gestärkt war, gab es noch - für alle die wollten - Spiele und dann gings ins Bett.
- Stefanie Großguth -

2.Tag: (Samstag)
Wir durften heute ein bisschen früher als sonst aufstehen. Nach dem Frühstück mussten wir noch warten bis der Küchendienst fertig war. Dann fuhren wir zum Sea-Life, das in Konstanz am Bodensee liegt. Eine Frau vom Museum erzählte uns einiges über das, was wir beim Rundgang sehen würden. Am Anfang konnte man ein Foto von sich machen lassen, um es später mit verschiedenen Hintergründen kaufen zu können. Das Sea-Life war interessant. Wir brauchten unterschiedlich lang, bis wir alles gesehen hatten, deshalb mussten einige noch draußen auf die anderen warten. Nach dem Sea-Life Besuch wollten wir in Gruppen noch in die Stadt. Einige gingen zum Eisessen, andere zu McDonalds. Nachdem alle wieder beim Parkplatz waren, fuhren wir zum Baden an ein Bodensee-Strandbad. Am Abend als wir endlich an unserer Unterkunft angekommen waren, wollten wir grillen. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, es fing an zu regnen. Also briet Marc Knoblich das Fleisch und die Würste in mehreren Pfannen gleichzeitig. Gestärkt nach diesem leckeren Mahl unseres Küchenchefs, machten wir noch eine Musik-Probe. Danach gingen wir ins Bett, angefüllt mit den Erlebnissen des Tages und schliefen rasch ein.
- Regina Keppeler -

3. Tag: (Sonntag)
Morgens um 8.45 Uhr ging es wie jeden Tag mit dem Frühstück los. Es gab von Kuchen, Müsli, Nutella alles hin bis zu Wurst und Käse. Nachdem der Küchendienst seine Arbeit beendet hatte, machten wir mit einer Registerprobe weiter. So wurden das tiefe Blech mit Schlagzeug, das hohe Blech und die Klarinetten mit den Querflöten in verschiedene Räume aufgeteilt. Danach wurden die Stücke nochmals gemeinsam geprobt. Mittags als wir dann vom großen Hunger überrascht wurden, gab es zur Stärkung Spaghetti und Tortellini. Zum Nachtisch ließen wir uns den Schokoladenpudding schmecken. Nach einer kurzen Ruhepause unternahmen wir einen Stationenlauf. Der wurde zunächst durch Reinhard Langer mit ein paar Gruppenspielen eingeleitet. Danach machten sich vier Guppen nach Alter bunt gemischt auf den Weg zur Wanderung. Diese Strecke wurde an vier verschiedenen Stellen unterbrochen. Dort warteten bereits Frau Ernst, unser 1.Vorsitzender Hubert Ernst, Simon und Petra mit einem Fragebogen. Höhepunkt nach der Wanderung war ein Seil über das wir rüberklettern mussten. Nach dieser anstrengenden Stationentour hatten wir so einen Hunger, daß wir zunächst ein paar Häppchen zu uns nahmen. Gegen 20 Uhr legten wir nochmals eine Probe ein. Dabei wurden die Lösungen und Sieger des Stationenlaufs bekanntgegeben. Vor der Abreise von Hubert Ernst bedankte er sich für die Gastfreundschaft. Zum Abschluß unserer Freizeit war die letzte Aktion die Nachtwanderung, die wir am Vortag wegen Regens verschieben mussten. Reinhard Langer lief mit seiner Truppe vor und legte die Pfeile. Suchen musste Simon und seine Mannschaft, dies ging jedoch etwas daneben: Nachdem wir mehrere Stimmen und Lichter aus dem Wald erkannte, gingen wir natürlich in diese Richtung. Nach langem Suchen entdeckten wir zwei Teilnehmer unserer Gegengruppe und machten uns auf den Rückweg in der Hoffnung daß der Rest der Gegenpartei schon dort auf uns wartet. Doch die andere Truppe kam erst verspätet langenach uns zurück auf Grund eines Mißverständnisses. Danach war für alle Schlafenszeit angesagt, weil wir für den nächsten Tag fit sein mussten. Doch von Nachtruhe keine Spur auf den Zimmern.
- Anja Lang, Nicole Neumeier, Ulrike Betzitza -

4. Tag: (Montag)
Als sich nach einer fast ruhigen Nacht das Küchendienst-Team vor der Küche versammelt hatte um das Frühstück zu richten, fehlten unsere Küchenchefs Marc und Tabea. Also sprang Petra ein. Nachdem der noch sehr verschlafene Simon erfuhr, daß er Weckle besorgen müsse, war er nicht sehr erfreut, stieg aber ins Auto und fuhr los. Um 8.15 Uhr - also zur Frühstückszeit - erschienen nur wenige zum Frühstück. Simon war immer noch nicht da. Reinhard vermutete, er sei zum Bäcker Bosch nach Betzingen gefahren. Doch schließlich kam er dann mit frischen Weckle und Brezeln. Nach dem Frühstück machte Reinhard noch eine kleine Probe, in der wir noch einmal alle neuen Stücke durchspielten. Nach der Probe war nur noch eines angesagt: putzen, putzen, putzen. Als erstes mußte das Gepäck in den Flur gebracht werden und danach wurden die Zimmer kräftig geschrubbt. Unter der Aufsicht von unserem Putz-Chef Reinhard ging die Arbeit schnell voran. So gegen Mittag gab es dann eine Verschnaufpause: Mittagessen. Ein paar freiwillige haben Saitenwürste zubereitet, während andere deren Zimmer putzen mussten!!! Nach dem Mittagessen wurde nochmals alles kontrolliert. Währenddessen wurde der schöne Brunnen vor dem Haus als mehr oder wenige unfreiwillige Badewanne mit Kleidern verwendet. Schließlich war es dann soweit: Nach letzten Hetzjagden und letzten Versuchen, jemand in de Brunnen zu stecken, waren dann alle zur Abfahrt bereit. Auf dem Rückweg gingen wir dann noch nach Engen. Dort gab es einen wunderschönen Brunnen, den manche gleich wieder als unfreiwillige Badewanne verwenden wollten. Nur leider hatte Simon etwas dagegen. Nachdem in einer Eisdiele dann noch schnell eine Zecke entfernt und ein paar Kugeln Eis verschlungen wurden, war es nun endgültig Zeit für die Heimfahrt. Die Rückfahrt war recht lustig und so manch einer schlief unterwegs mal eben ein. Als wir dann sicher auf dem Kemmlerplatz angekommen waren und jeder sein Gepäck hatte, wurden alle nach Hause gebracht.
- Tom Kaufman -

Musikverein beim Eglinger Dorfhock

Zum 18. Mal waren der Musik- und Gesangverein Eglingen Ausrichter dieses Festes. Nachdem die Eglinger Musikfreunde beim Stadtfest in Reutlingen am Stand des Musikvereins Betzingen zum Frühschoppen aufspielten, war es den Aktiven aus Betzingen eine Freude und Selbstverständlichkeit beim Dorfhock in Eglingen mitzuwirken. Nach dem Zeltgottesdienst nahmen die Betzinger auf der Bühne Platz und eröffneten traditionsgemäß als erste Kapelle, um es mit den Worten des 1. Vorsitzenden zu sagen, den musikalischen Teil des Festes. Reinhard Langer und seine Musiker/innen unterhielten die Besucher im vollbesetzten Festzelt zum Mittagstisch. Im Anschluss ließen es sich einige Betzinger nicht nehmen, noch einen Vorrat des berühmten Eglinger Holzofenbrotes zu besorgen. (m)

Grillabend im Musikerheim

Zum Abschluss der Probenarbeiten vor den Ferien hat der Musikersprecher Hubert Ranz einen Grillabend im Vereinsheim des Musikverein Betzingen organisiert. Anstatt mit den Instrumenten traf man sich mit allerlei Grillgut und verbrachte gemeinsam ein paar gemütliche Stunden. Hubert Ranz bedankte sich für die zahlreichen Salatspenden. Gleichzeitig gab er bekannt, dass bei gutem Wetter am 1. September eine Radausfahrt stattfindet. Die Strecke ist familienfreundlich und führt über Metzingen nach Bad Urach und wieder zurück. (Start ist um 9.30 Uhr am Musikerheim). (m)

Sommerspaß im Ringelbach

Bereits zum wiederholten Male musizierte die Jugendkapelle des Musikverein Betzingen unter der Leitung von Reinhard Langer beim Stadtteilfest in der Eduard-Spranger-Schule. Mit ihren Darbietungen ergänzten die Jungmusiker/innen das abwechslungsreiche Programm. Mit einem herzlichen Dankeschön und der Einladung auch nächstes Jahr zum guten Gelingen des Festes beizutragen wurden die jungen Künstler unter großem Beifall verabschiedet. (m)

Radwanderung des Musikverein Betzingen

Nach dem Motto Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung starteten die Mitglieder des Musikvereins zu ihrer gemütlichen Radwanderung nach Bad Urach. Das schlechte Wetter tat der Stimmung bei den leider nur 8 Teilnehmern keinen Abbruch. Nach ca. 25 km wurde im Kurgebiet Bad Urach der erste kurze Halt gemacht. Man konnte am Brunnen das bekannte Bad Uracher Wasser genießen. In der schönen Altstadt von Bad Urach gab es dann die verdiente Mittagspause. Der Rückweg führte die Radler unter anderem durch Dettingen, wo es wegen dem dort stattfindenden Backhaushock fast kein Durchkommen gab. Vorbei an den Neuhäuser Weinbergen nahmen die Mitglieder des Musikvereins Kurs auf Metzingen. Hier waren Sie von Familie Langer zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Radler freuten sich über diesen Zwischenstop, war es doch zwischenzeitlich recht frisch geworden. Ein herzliches Dankeschön. Nach knapp 60 km erreichten alle Mitradler gut und bei bester Kondition das Vereinsheim in Betzingen. Hier wurde der Tag gemütlich abgeschlossen. (m)

Abschlussveranstaltung zum Reutlinger Ferienprogramm 2002

Die Jugendkapelle des Musikverein Betzingen unterhielt zum wiederholten Male die zahlreichen Gäste bei der Abschlussveranstaltung des Ferienprogramms beim Wildgehege im Markwasen. Trotz der langen Ferienpause sorgten die jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Reinhard Langer bravourös für gute Unterhaltung. Der Beifall und die lobenden Worte des Publikums bestätigten den Jungmusikern ihren Erfolg. (m)

100 Jahre Stadtkapelle Reutlingen

Der Musikverein Betzingen gratulierte der Stadtkapelle Reutlingen zu ihrem 100 jährigen Jubiläum. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich verschiedene Kapellen zu einem musikalischen Stelldichein auf dem Marktplatz in Reutlingen. Im Foyer des Rathauses wurden die teilnehmenden Vereine von Herrn Oberbürgermeister Dr. Schultes und dem Vorsitzenden der Stadtkapelle Reutlingen Herrn Wolfgang Kaupp empfangen. Dr. Schultes hob in seiner Ansprache hervor, wie wichtig das Vereinsleben innerhalb der Stadt und ihrer Außenbezirke ist. Nach einem kleinen Imbiß nahmen die Kapellen auf dem Marktplatz Aufstellung, um die Vorführung der Chearleaders der TC Dancing Shoes musikalisch zu umrahmen. Anschließend formierte sich ein kleiner Umzug, angeführt von den Chearleaders, gefolgt von den Musikvereinen Betzingen und Sondelfingen. Die Stadtkapelle bildete den Schluß. Mit Musik ging es durch die Katharinenstraße zum Festplatz auf dem Bruderhausgelände. Im Festzelt klang der Nachmittag mit Unterhaltung durch verschiedene Kapellen gemütlich aus. (m)

Musikverein Betzingen beim Trachtenumzug zum 157. Cannstatter Volksfest

Der Musikverein Betzingen folgte einer Einladung des Festkomitees "Cannstatter Volksfest" und nahm am großen Trachtenumzug anläßlich der Eröffnung des 157. Cannstatter Wasens mit einer großen Gruppe teil. Die Strecke des prachtvollen Festzuges führte bei strahlendem Sonnenschein vorbei an ca. 200.000 begeisterten Zuschauern durch die Cannstatter Innenstadt zum Wasengelände. Hier waren die ca. 3.000 Beteiligten in die Bierzelte eingeladen, um sich bei einer Maß Bier und einem Göckele zu stärken.(m)

Zu Gast beim Weinfest in Sondelfingen

Vor viel Prominenz musizierte der Musikverein Betzingen beim schon traditionellen Weinfest in Sondelfingen. Unter der Leitung von Joachim Kromer unterhielt die Kapelle die zahlreichen Besucher im vollbesetzten Festzelt des TSV Sondelfingen. Da an diesem Tag gleichzeitig der neue Kunstrasenplatz der Fußballabteilung eingeweiht wurde waren auch Herr Oberbürgermeister Dr. Stefan Schultes, sowie Vertreter aus Verwaltung und Gemeinderat unter den Zuhörern. Nach Zugaben machten die Betzinger auf der Bühne Platz für die Musikerinnen und Musiker des Original Musikverein Sondelfingen, die das Programm, ebenfalls unter der Leitung von Joachim Kromer, weitergestalteten. (m)

Unterjesinger Kirbe

Nach einem sehr gut besuchten Zeltgottesdienst nahmen die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Betzingen auf der Bühne Platz. Im vollbesetzten Festzelt musizierten sie unter der Leitung von Joachim Kromer zum Frühschoppen und Mittagstisch. Die Besucher aus Nah und Fern erfreuten sich an modernen und altbewährten Melodien der Betzinger. Mit dem Fliegermarsch als Zugabe verabschiedete sich die Kapelle vom begeisterten Unterjesinger Publikum. (m)

Ständchen für Kaspar Blasy

Der frühere Bezirksbürgermeister von Betzingen feierte seinen 75. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten neben OB Dr. Stefan Schultes und Blasys Nachfolger Karl Schall auch der Musikverein Betzingen unter der Leitung von Reinhard Langer. Die Kapelle überbrachte ihre Glückwünsche auf musikalische Art. (m)

1. Tischfussballturnier des Musikverein Betzingen

Gruppenbild beim Tischfußballturnier.

Großer Andrang herrschte beim 1. Tischfussballturnier der Kapellen des Musikverein Betzingen im Vereinsheim. Matthias Kern war der Organisator und teilte die Spieler und Spielerinnen in 3 Gruppen ein. Jeder spielte gegen jeden. Man sah herrliche Spiele und Tore. Gekämpft wurde wie bei den Profis. Auch die Mädchen erwiesen sich als torhungrige Spielerinnen. Das Alter der Spieler reichte von 12 bis 70 Jahren. Irina Fischer war in der Mädchengruppe die treffsicherste und belegte Platz 1, genauso gewann Tom Kaufmann in der Gruppe der Jungen. Matthias Kern war der umjubelte Sieger bei den Erwachsenen. Als Preis gab es für die drei Besten jeder Gruppe eine Urkunde und einen Gutschein. Alle freuen sich schon auf das nächste Turnier. (m)

Reutlinger Weihnachtsmarkt

"Alle Jahre wieder". Der Musikverein Betzingen war beim Weihnachtsmarkt in Reutlingen vertreten. Wie jedes Jahr hatten die Betzinger ein Häuschen, um Glühwein und Waffeln zu verkaufen. Natürlich war auch das Betzinger Gutslesbuch im Angebot, das vom Musikverein Betzingen herausgegeben wurde. Weihnachtliches Gebäck und andere Köstlichkeiten sind in diesem Buch von Hausfrauen aus Betzingen und näherer Umgebung liebevoll zusammengetragen und aufgeschrieben worden. Nachdem der Stand früh morgens unter der Federführung von Rolf Kiefer bestückt worden war, konnte das vorweihnachtliche Geschäft beginnen. Die selbstgemachten Waffeln und der Glühwein fanden reißenden Absatz, da auch der Standplatz des Häuschens ideal war. Die Jungmusiker legten sich mächtig ins Zeug, so daß schon eine Stunde vor Ende des Tages leider alles ausverkauft war. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Helfer und die Frauen, die den Teig für die Waffeln hergestellt und gespendet haben. (m)

Weihnachtsfeier des Musikverein Betzingen

Mit schwungvollen und besinnlichen Melodien schickten die drei Kapellen des Musikverein Betzingen ihre Mitglieder und Gäste in die Feiertage. Musik war Trumpf auf dieser Weihnachtsfeier. Beginnen durfte eine Jugendgruppe unter der Leitung von Katrin Günther, die eigens für diesen Abend zusammengesetzt wurde. Hier spielten zum Teil Jugendliche mit, die ihr Instrument erst im Laufe des Jahres erlernt haben. Bei den vorgetragenen Weihnachtsliedern kam weihnachtliche Stimmung in der Halle auf. In der vollbesetzten Kemmler Halle begrüßte nun der Vorsitzende Hubert Ernst die Gäste. Sein besonderer Gruß galt den Herren Oberbürgermeister Dr. Stefan Schultes und Bezirksbürgermeister Karl Schall. In seinem Grußwort betonte Herr Dr. Schultes die Wichtigkeit der Jugendarbeit des Musikvereins. Unter der Leitung von Joachim Kromer spielte nun die Jugendkapelle mitreißende Melodien. Danach sorgte eine reich bestückte Tombola für Abwechslung. Im zweiten Teil hatte die Blaskapelle des Musikvereins ihren Auftritt. Ebenfalls unter der Leitung des Dirigenten Joachim Kromer. Abwechslungsreich und gut gespielt wurde das Publikum unterhalten. Durch das Programm des ganzen Abends führe in altbewährter Weise Fred Raach. (m)

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