Musikverein Betzingen e.V.

Archiv: Berichte aus 2004

Gelungene Weihnachtsfeier

Bild von der Jugendkapelle bei der WeihnachtsfeierBetzingen (MK). In der, bis auf den letzten Platz besetzten, Kemmlerhalle präsentierten sich am Samstag dem 18. Dezember 2004 die musiktreibenden Gruppen des Vereins bei der traditionellen Weihnachtsfeier einem breiten Publikum. Den Auftakt machte die Jugendgruppe unter der Leitung von Reinhard Langer. Mit weihnachtlichen Weisen ("Morgen Kinder wird's was geben", "Jingle Bells forever"), der Ouvertüre "Jubeltanz" und dem Spiritual "Rise up shepherd" zeigten die über 25 Schüler ihr bereits beachtliches Können.

Im Anschluss unterhielt die Jugendkapelle unter der Leitung von Joachim Kromer mit einem abwechslungsreichen und zugleich anspruchsvollen Programm das Publikum. So brachten die ca. 35 Jungmusiker Filmmelodien aus Disney's "König der Löwen" ebenso gekonnt zur Geltung, wie die zum zweiten Teil des "Herrn der Ringe - Die zwei Türme". Dass sie auch andere Musikrichtungen beherrschen, stellten sie mit Leroy Anderson's bekanntem "Sleigh Reide" und einem fetzigen Medley berühmter Oldie-Hits mit dem Titel "The Time of Rock'n Roll" mit Bravour unter Beweis.

Bild vom Blasorchester bei der WeihnachtsfeierWährend das Blasorchester, ebenfalls unter der Leitung von Joachim Kromer, die Bühne bezog, verkauften Jungmusiker Lose für die Tombola. Erst nach dieser Pause begannen die ca. 50 Musiker mit ihrer Darbietung. Mit dem "Washington Post"-Marsch von J.P. Sousa kam aber sofort Stimmung in die Halle. Weiter ging es mit einem bunten Programm aus volkstümlichen Weisen ("Mariechen Walzer" - herrlich die Flöten), internationalen Weihnachtsliedern ("A Happy Winter Holiday") einem Medley der bekanntesten Hits der Pop-Gruppe Abba und schließlich mit "Swinging Offenbach", einer Adaption von Jaques Offenbachs "Barcarole" im Glenn-Miller-Stil.

Der Abschluss markierte zugleich eine Premiere. Da dieses Jahr kein Theaterstück einstudiert werden konnte, erklärte sich die in den letzten zwei Jahren gegründete Seniorenkapelle bereit, an der Weihnachtsfeier zu spielen. Mit volkstümlichen Melodien ("Mein Donautal", "Zwei verliebte Augen", "Die fesche Anna") und bekannten Stücken wie dem "einsamen Glöckchen" und dem "Jalousie Tango" erhielten sie auch großen Applaus vom Publikum

Freizeit der Jugendkapelle vom 29.10. bis 01.11.2004 in Ellwangen

Bild von der JuKa Freizeit 2004Die Jugendkapelle des Musikvereins Betzingen traf sich dieser Tage zu ihrer jährlich stattfindenden Freizeit. Rund 30 Teilnehmer machten sich in privaten PKWs auf in Richtung Jugendherberge im Schloss ob Ellwangen. Das aus einer mittelalterlichen Burg entstandene Schloss mit einem sehr schönen Innenhof diente den Ellwanger Fürstpröpsten als Residenz und nun also den Jungmusikerinnen und Jungmusikern als Unterkunft und Ausgangspunkt für Unternehmungen während ihres viertägigen Aufenthalts.

So stand zum Beispiel am zweiten Tag eine abendliche Candle-Light-Führung auf dem Programm. Die Atmosphäre des Ellwanger Schlosses wirkte in der Nacht bei Mond- und Fackellicht geheimnisvoll und gespenstisch. Die jungen Nachtschwärmer begegneten bei dieser Führung solch interessanten Details wie Fallgittern und Pechlöchern der ehemaligen Burg- und heutigen Schlossanlage. Aber auch die Räumlichkeiten wie die ehemalige Hofküche mit dem großen Ochsenkamin und der Festsaal der Fürstpröpste wurden innerhalb des Rundgangs besichtigt. Auch das Schlossgespenst trieb in dieser Nacht sein Unwesen...

Natürlich standen auch einige Musikproben auf dem Programm. So wurden unter anderem Stücke wie "A Day at a Zoo", "The Time of Rock `n` Roll" oder "The Lord of the Rings" geprobt. Außerdem fanden in diesem Jahr erstmals Ensembleproben statt. Hierbei kann das variable Zusammenspiel in kleineren Gruppen mit wechselnder Besetzung und unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad intensiv geübt werden. Belohnt wurde die fleißige Probenarbeit mit einem von Applaus gekrönten Auftritt in einem örtlichen Seniorenheim.

Am folgenden Tag wurden die Teilnehmer zu einem großen Geländespiel gerufen. Nach einer kleinen Aufwärmphase mit Pantomime und "Gummibärchenhandel" waren die Gruppen bei der Suche nach dem richtigen Weg sowie an verschiedenen Stationen in bezug auf Geschicklichkeit, Gedächtnisleistung und Allgemeinwissen voll gefordert. So musste zum Beispiel ein rohes Ei so verpackt werden, dass es einen "Sturz" aus dem zweiten Stock des Schlosses heil überstehen konnte. Als alle Gruppen bei Einbruch der Dunkelheit wieder zurück am Schloss waren, wurde erst einmal zu Abend gegessen. So neigte sich auch der letzte Abend mit einem unterhaltenden Spieleabend dem Ende zu.
Am vierten Tag stand nach dem Frühstück neben einer letzten großen gemeinsamen Orchesterprobe die obligatorische Putzaktion auf dem Programm. Die Zimmer mussten gefegt, die Betten gemacht und das Gepäck in den Autos verstaut werden. Auch dies gelang und so ging es nach einem letzten Mittagessen zurück in Richtung Heimat. (CF)

Einladung zur Weihnachtsfeier

Am Samstag, dem 18. Dezember 2004 findet bei einem bunten Programm der Gruppen des Vereins und der üblichen Tombola die Weihnachtsfeier des Musikvereins Betzingen in der Kemmlerhalle statt. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, Saalöffnung um 18.30 Uhr.

Großes Herbstfest am 11./12.09. rund ums Musikerheim

Seven Up unterhielten die Gäste am Samstag beim Herbstfest des MusikvereinsZum ersten Mal veranstaltete der Betzinger Musikverein für seine Freunde, Gäste und Mitglieder am 11. und 12. September eine herbstliche Hockete rund ums Musikerheim mit volkstümlicher Musik und passenden Genüssen. Auch wenn es in Reutlingen kaum mehr Weinreben gibt, konnte man zu Zwiebel- und Krautkuchen den neuen Wein genießen.
Samstagabends sorgte ab 18.30 Uhr die, aus jungen Musikern des Vereins bestehende, Gruppe "Seven Up" mit fetziger Musik für Unterhaltung. Als diese gegen 21 Uhr ihre Darbietung beendet hatten, ging das Fest im Musikerheim in gemütlicher Runde aber noch weiter.
Am Sonntag war ab 10 Uhr ein Frühschoppen mit Weißwurstessen angesagt. Dazu gab es volkstümliche Unterhaltung durch eine kleine Gruppe von Musikern in Egerländerbesetzung und anschließend durch das HeMa-Duo am Akkordeon. (nach RDK)

Wieder Kursbeginn bei der musikalischen Früherziehung

Die musikalische Früherziehung bietet einen altersgemäßen Einstieg in die Musik für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren. Auf dem Programm stehen Singen, Spielen und Tanzen sowie Xylophon und Orff-Instrumente spielen.
Die Kurse bei einer qualifizierten Lehrkraft finden 60 min. pro Woche im Musiksaal der Hoffmannschule in Betzingen statt. Der Kurs beginnt im September 2004 und erstreckt sich über rund eineinhalb Jahre. Die Kinder werden mit den Grundelementen der Musik vertraut gemacht. Die musischen Fähigkeiten werden dabei angeregt und gefördert.
Weitere Informationen erhalten sie bei den Infoabenden für Eltern am Freitag, 18. Juni 2004 um 17.00 Uhr und am Donnerstag, 1. Juli 2004 um 18.30 Uhr jeweils im Musiksaal der Hoffmannschule in Betzingen oder bei der Kursleiterin Frau Maria Gass (Tel. 07121/144601).

Polyglotte Symphonie

Jugendkapelle beim Frühjahrskonzert 2004Betzingen (MK). Am 3. April lud der Musikverein Betzingen seine Mitglieder und alle interessierten Mitbürger zum neunten Frühjahrskonzert in die örtliche Festhalle ein. Dieses wurde zu gleichen Teilen von der Jugendkapelle und dem Blasorchester, beide unter der Leitung von Joachim Kromer, bestritten.

Zum Auftakt entführte die Jugendkapelle mit „Ein Tag im Zirkus“ von James Curnow die begeisterten Zuhörer in die Welt der tollkühnen Akrobaten und Artisten, um danach mit ruhigeren Klängen aus Kees Vlaks „Silver Creek Valley“ von der Besiedlung und Eroberung Kanadas zu berichten. Passend zur jugendlichen Besetzung der Kapelle erklang danach der durchgängig im Bolero-Rhythmus gehaltene „Song For A New Generation“ von Ben Haemhouts, den die jungen Musiker gekonnt umsetzten. Mit dem Stück „Dakota“ von Jacob de Haan erzählte die Jugendkapelle dann von der Kultur und dem traurigen Schicksal der Sioux-Indianer. Den offiziellen Schlusspunkt des ersten Teils bildete das von Eric Oesterling im Stil von Glenn Miller arrangierte Medley „Big Band Classics“ in dem Melodien aus „Tuxedo Junction“, „Serenade In Blue“ und „In The Mood“ verarbeitet sind. Daraufhin forderte das begeisterte Publikum noch eine Zugabe ein, die die jungen Musiker in Form des Stückes „The Big Cage“ von K.L. King auch gerne gewährten.

Blasorchester beim Frühjahrskonzert 2004Nach der Pause übernahm das Blasorchester die Bühne und begann seinen Vortrag, der unter dem Motto „Eine Musikalische Weltreise“ stand, in der Heimat mit dem Stück „Schwabenland“ von Kurt Gäble. Danach erklang mit dem akkurat dargebotenen „Egyptischen Marsch“ von Johann Strauss Sohn ein Hauch orientalischer Exotik. Weiter ging es mit einem „Abenteuer in Tokyo“ von Luigi di Ghisallo, das den Zuhörern auf musikalische Weise die in der japanischen Gesellschaft vorhandenen Gegensätze zwischen Tradition und Moderne vermittelt. Mit dem „Celtic-Ritual“ von John Higgins, das die Zuhörer in die Welt der längst vergessenen keltischen Kultur einführte, begann die Heimreise, die durch das brillant vorgetragene „Granada“ von Augustin Lara in Andalusien einen weiteren Höhepunkt erfuhr. Zum Schluss konnte man, in der beinahe voll besetzten Kemmlerhalle, bei der „Kleinen Ungarischen Rhapsodie“ von Alfred Bösendorfer die Weite der Puszta und das Feuer ihrer Bewohner in einem rasanten Czardas geradezu nachfühlen. Dass das Publikum vollauf zufrieden war, konnte man den anschließenden Beifallsstürmen entnehmen, die das Blasorchester zu einer Zugabe aufforderten. Darauf hatten die Musiker nur gewartet und machten mit dem „Bozner Bergsteigermarsch“ von Sepp Tanzer noch einmal so richtig Stimmung.

Redesign unserer Homepage

Vergleich der alten Homepage mit der neuenSeit der offiziellen Eröffnung unserer Homepage im Mai 2001 und ihrer Entwicklung, die bis ins Frühjahr 2000 zurückreicht, hat sich das Web stark verändert. Deswegen fanden wir, dass es an der Zeit war auch unserer Homepage ein neues Erscheinungsbild zu verpassen, das den heutigen Anforderungen besser gerecht wird.
Dabei haben wir ein ganz besonderes Augenmerk auf Kompatibilität zu den aktuellen Web-Standards geworfen, um eine bestmögliche Darstellung in allen standardkonformen Browsern zu erzielen. So sind die Seiten wie sie nun vorliegen voll kompatibel zu den XHMTL 1.0 und CSS Spezifikationen des w3-Konsortiums.
Natürlich war es uns auch wichtig die Navigation durch die Seiten weiter zu erleichtern und zugleich die Seiten übersichtlicher zu gestalten. Außerdem sollten aktuelle Ereignisse und die anstehenden Veranstaltungen schneller zugänglich sein als bisher. Deswegen finden sie nun auf jeder Seite einen kurzen Überblick über diese Themen.
Wir hoffen, dass wir unseren Zielen mit der nun vorliegenden Version einen Schritt näher gekommen sind. Sollten sie Kommentare oder Anregungen zur Gestaltung der Homepage haben, zögern sie nicht mir zu mailen. Das gilt natürlich ebenso, wenn sie Fehler auf der Homepage finden.

Nachruf

Alois SchwanghartBetzingen (RDK). Am 13. März 2004 verstarb unser Musikkamerad Alois Schwanghart im Alter von 73 Jahren in Folge einer Gehirnblutung, die er am 14. Februar während einer Registerprobe für das Frühjahrskonzert erlitten hatte!
Wer ihn kannte, wußte, daß die Musik seine große Leidenschaft war. Violine, Trompete, Flügelhorn, Posaune, Bariton, Tenorhorn sowie Saxophon, Horn und Fagott – seit 1944 erlernte Alois Schwanghart viele Musikinstrumente. Nach dem Krieg begann er dann seinen musikalischen Werdegang bei der Musikkapelle Langenpreising. Nächste Station war ab 1951 die Stadtkapelle Moosburg. Seit 1966 waren seine Musikvereine dann in unserem näheren Umfeld: Pliezhausen, Stadtkapelle Reutlingen, MV Unterhausen, MV Ohmenhausen, Trachtenkapelle Bernloch und der MV Hagelloch. Nach seinen Dirigentenlehrgängen 1975 und 1976 stellte er diese Befähigung auch seinen Vereinen zur Verfügung. Der Beitritt in den Musikverein Betzingen erfolgte 1976 zunächst als Musiker. Danach war er unser Vizedirigent und Dirigent bis 1979. Seit 1996 spielte er wieder im Orchester am 1. Flügelhorn. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen von Vereinen und Verbänden wurden ihm verliehen. Davon sind folgende zu erwähnen: Mehrere Ehrenabzeichen in Silber und in Gold vom Blasmusikerverband, Ehrenabzeichen der Stadt Reutlingen für 40 Jahre aktive Musik, sowie die Ehrennadel in Bronze des Musikvereins Betzingen.
Seit 1974 wurden von Alois auch Musiker ausgebildet. Im Lauf der 30 Jahre kommen so bestimmt mehrere Orchester zusammen. Für die hervorragende Ausbildung der Jugendlichen und auch die sehr gute Vorbereitung auf Wertungsspiele bedankte sich bei der Beisetzung, die mit Begleitung des Blasorchesters des MVB statt fand, der Vorsitzende Hubert Ranz im Namen des ganzen Vereins und seiner Mitglieder: „Alois, wir danken Dir für Deine hervorragende Leistung. In unseren Herzen und in der Musik lebst Du weiter. Dein Tod hinterläßt auch bei uns eine sehr große Lücke. In Hochachtung und Dankbarkeit verneigen wir uns vor Dir. Mit der Familie Schwanghart fühlen wir uns in Trauer verbunden!“

Musikverein Betzingen gibt großes Frühjahrskonzert

Eine musikalische Weltreise mit Jugend- und Blasorchester

Betzingen (RDK).  Das diesjährige Frühjahrskonzert des Musikvereins Betzingen findet am 3. April in der Kemmlerhalle statt. Das Jugendblasorchester beginnt um 19.30 Uhr die musikalische Weltreise mit "einem Tag im Zirkus". Nach den "Kanadischen Impressionen" und dem "Lied für eine Neue Generation" gibt es "Indianergeschichten". Vor der Pause läßt mit "Big Band Classics" Glenn Miller herzlich grüßen.
Das Blasorchester startet im "Schwabenland", wonach dann der "Ägyptische Marsch" von Johann Strauß Sohn zu einem "Abenteuer in Tokyo" leitet. Nach einem "Keltischen Ritual" spielt das Orchester mit "Granada" einen bekannten Klassiker und Ohrwurm. Diese musikalische Weltreise endet in Ungarn mit einer "Kleinen Ungarischen Rhapsodie".
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Kreissparkasse Betzingen, dem Schreibwarenhandel Gauger, im Musikerheim oder an der Abendkasse.

Mitgliederversammlung 2004

Rückblick auf das 100jährige Bestehen im Jahre 2003

Betzingen (RDK). Das war eines der Hauptthemen, über das der Vorsitzende Hubert Ernst in der Kemmlerhalle bei der Mitgliederversammlung berichtete. Das Jubiläumskonzert, die Ausstellung im Heimatmuseum, der Festabend mit der Verleihung der „PRO MUSIKA-Plakette“, der Festumzug durch Betzingen und die Kirchenkonzerte in der Auferstehungskirche und in der Mauritiuskirche sowie die Ausstellung „35 Jahre Jugendkapelle“ in der Betzinger Zweigstelle der Kreissparkasse waren die Höhepunkte.

Zu Beginn und zum Ende dieser Hauptversammlung unterhielt das Blasorchester die Zuhörer mit schönen Stücken aus ihrem umfangreichen Repertoire.

Bedingt durch die besonderen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr mußte der Kassier Wolfgang Locher leider ein Minus des Bestandes gegenüber dem Vorjahresbericht melden.

Der Dirigent Joachim Kromer erwähnte besonders das gelungene Jubiläumskonzert in der Rommelsbacher Wittumhalle, welches von der Jugendkapelle, dem Blasorchester und der Betzinger Sängerschaft gestaltet wurde.

Über 45 Proben und 39 Auftritte des Blasorchesters berichtete der Musikervorsitzende Hubert Ranz, wo bei er den Musikerausflug nach Passau, Linz und Regensburg nicht unerwähnt ließ.

Der Jugendleiter Simon Kiefer hob den hohen Stellenwert, welcher die Jugendausbildung im Verein einnimmt, besonders hervor. Musikalische Früherziehung, Blockflötenunterricht, Blasinstrument- und Schlagzeugunterricht werden von 14 Lehrkräften erteilt. Insgesamt hat der Verein 118 MusikerInnen unter 22 Jahren.

Zahlreiche Ehrungen konnten dann durch Hubert Ernst vorgenommen werden: Für 20jährige Mitgliedschaft Marianne Schneider, Werner Lego, Jürgen Kehrer und Egon Elit. 30 Jahre dabei sind Hans Greter, Hans-Peter Grupp, Wolfram Locher, Gustav Munderich, Hubert Pernstich und Albrecht Sauter. Auf eine 40jährige Mitgliedschaft zurückblicken können Josef Andresz, Josef Horvath und Franz Weck. Für 50jährige Vereinstreue wurden Martin Früh und Wilhelm Schmid zu Ehrenmitgliedern ernannt. Eine Sonderehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft erhielt Erhard Hipp.

Vom Blasmusikverband Neckar-Alb war Herr Richard Kurz gekommen, um folgende aktive Musiker zu ehren. Für 10 Jahre Birgit Drewitz, Sandra Federici, Jan Fischer und Esther Gläser. Für 20 Jahre Egon Elit und für 30 Jahre Hans-Peter Grupp. Der Jugendleiter überreichte für die Teilnahme an entsprechenden Lehrgängen den JungmusikerInnen Irina Fischer, Julia Stiedl, Julian Hölz und Tom Kaufmann die D2-Nadel.

Neugewählte Vorstandschaft des MVBBevor der Vorsitzende Hubert Ernst die Versammlungsleitung an den Wahlleiter Tobias Rist übergab, bedankte er sich bei allen, die mitgeholfen haben, das Jubiläumsjahr erfolgreich zu gestalten.

Die satzungsgemäß durchgeführten Neuwahlen ergaben folgende geschäftsführende Vorstandschaft: 1. Vorsitzender Hubert Ranz, 2. Vorsitzende Martina Keppler, 1. Kassier Wolfgang Locher und 1. Schriftführerin Heidrun Braun. Außerdem stellten sich 10 Mitglieder für ein Amt im Ausschuß zur Verfügung.

Da der bisherige 1. Vorsitzende Hubert Ernst nach 6 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte, bedankte sich sein Nachfolger Hubert Ranz für die geleistete Vereinsarbeit und überreichte ihm zur Erinnerung einen gravierten Zinnteller, sowie seiner Frau Hannelore einen großen Blumengruß.

Weihnachtsfeier in der Kemmlerhalle

Weihnachtsfeier 2003Am 20.12.2003 kam die Vereinsfamilie wieder zur alljährlichen Weihnachtsfeier in der Kemmlerhalle zusammen, um sich zum Abschluss des Jahres nochmals von den Gruppen des Vereins unterhalten zu lassen. Den Auftakt machten die Anfänger, die unter der Leitung von Reinhard Langer bereits ein beachtliches Repertoire eingeübt hatten. Im Anschluss zeigte die Jugendkapelle unter der Leitung von Joachim Kromer nicht nur Können am Instrument sondern auch Taktgefühl und Körperbeherrschung bei einem Percussion-Stück, das nur mit Händen und Füßen vorgetragen wurde.
Danach unterhielt das Blasorcheter, ebenfalls unter Leitung Joachim Kromer, mit einer Mischung aus traditioneller Blasmusik und moderner Unterhaltungsmusik das Publikum. Nach der nicht weniger traditionellen Tombola in der Pause, gab es zum Schlus noch eine Aufführung der Theatergruppe unter Leitung von Petra Braun.

Benefizkonzerte in der Auferstehungs- und Mauritiuskirche

Kappel beim Konzert in der AuferstehungskircheAm Samstag dem 11.10.2003 haben unsere beiden Kapellen in der Reutlinger Auferstehungskirche ein Benefizkonzert gegeben.









Freizeit der Jugendkapelle vom 29.08. bis 03.09.2003 in Wagrain

1.Tag, Freitag, 29.08.

Bild von der JuKa Freizeit 2003"Wir trafen uns um 9 Uhr am Kemmlerplatz in Betzingen, wo bereits der Bus bereitstand. Nachdem auch noch ein paar Nachzügler eingetroffen waren, ging es endlich los Richtung Österreich. Nach einer fast ereignislosen Fahrt, kamen wir um 16.30 Uhr am Zielort in (ohne) MOOS (nix los), einem Teilort von Wagrain, rund 70km südlich von Salzburg. Nach dem gemeinsamen Ausladen (es wurden zwei „Ketten“ gebildet) wurden die Zimmer bezogen. Anschließend gabs das Begrüßungs-Abendessen mit leckerem Cordon bleux. Am Schluß des Tages stand noch eine Musikprobe auf dem Programm, wo mehrere neue Stücke geprobt wurden. Die Nachtruhe von 23 Uhr wurde nur von wenigen eingehalten, die Internetecke hatte einfach zu viel Anziehungskraft. (Tom, Thomas)

2.Tag, Samstag, 30.08.

Der Start in den Tag war das gemeinsame Frühstück, für die einen früher, die anderen etwas später. Nach dieser Stärkung machten wir uns um 9 Uhr mit dem Bus auf den Weg zur Liechtensteinklamm rund 10 km von Wagrain entfernt in St. Johann. Nach rund einer Stunde Fußmarsch durch die schöne und Eindrucksvolle „Klamm“ wurde an einem schönen Wasserfall noch Gruppenfotos gemacht. Nach dem relativ schnellen Abstieg gönnte sich manch einer ein Eis. Am unserem Hotel angekommen, hatten wir bis zum Mittagessen noch etwas freie Zeit. Am Nachmittag schien bei warmen Temperaturen die Sonne und so wurde ein Fußball- und ein Tischtennisturnier veranstaltet. Nach dieser Anstrengung hatten alle einen Bärenhunger auf das Abendessen. Anschließend fand noch eine gemeinsame Musikprobe statt. Um 21 Uhr begann der Spieleabend. Dieser war sehr lustig, da einige sehr komische Varianten bei der Lösung der gestellten Aufgaben zur Anwendung kamen. Nach der Preisverleihung endete der Spieleabend, der von Julia und Irina mit viel Engagement vorbereitet worden war. (Agnes, Irina)

3.Tag, Sonntag, 31.08.

Nach dem Frühstück wurde geprobt. Nach dem gemeinsamen erarbeiten eines „Body Percussion“ Stückes wurde das Orchester in drei Register aufgeteilt. Nach intensivem Proben ging es nach dem Mittagessen los mit dem Bus. Auf dem Programm stand der Besuch der „Eisriesenwelt“, der größten Natureishöhle der Welt. Nach rund einer Stunde Fahrt stand ein 15 minütiger Fußmarsch zur Seilbahnstation bevor. Die Seilbahn beförderte uns in 2 Minuten von 1000m über N.N. auf rund 1560m. Von dort liefen wir bei starkem Regen weitere 20 Minuten bis zum imposanten, großen Höhleneingang. Die Führung brachte uns auf steilen Treppen rund 700 Stufen zwei ,Kilometer weit in den Berg hinein. Die riesigen, steilen Eisflächen machten die Höhle schwer begehbar, sodass die Höhle nach ihrer Entdeckung Ende des 19. Jahrhunderts erst im 20 Jahrhundert vollständig erschlossen werden konnte. Nach rund 30 Minuten steilen Anstiegs, bekamen wir im flacheren Teil der Höhle verschiedene Eisformen zu sehen. Durch Wasserzufluß durch das Gestein, entstehen auch heute noch neue Eisstalagniten und –Stalagtiten. Diese wachsen oft zusammen, sodass Figuren mit Ausmaßen von vielen Metern entstehen. Im Dunkel der Höhle waren diese mit der Magnesiumbeleuchtung des Höhlenführers schön zu erkennen. Auch auf dem Rückweg und weiteren 700 Stufen leuchteten uns die ausgeteilten Karbidlampen den Weg. Nach rund 75 Minuten ging diese sehr interessant Führung zu Ende. Nach gemütlicher Heimfahrt und leckerem Abendessen, sah sich der Großteil der Gruppe einen Videofilm an, während der Rest den Wellnessbereich des Hotels mit Sauna und Dampfbad erkundete.(Marlene, Steffi)

4.Tag, Montag, 01.09.

Nach dem Frühstück ging es um 9 Uhr mit dem Bus Richtung Salzburg. In Salzburg besteht eine strenge Verkehrsregelung, sodass der Bus nach dem Absetzen der Gruppe die Stadt wieder verlassen musste. Auf dem Programm stand als erstes die Besichtigung der über der Altstadt tronenden Festung Hohensalzburg. Mit moderner Technik (Kleine, telefonartige Audioführer) wurde uns während des rund einstündigen Rundganges die Burg, ihre Entstehung und ihre Bedeutung erläutert. Nach der Besichtigung der Burg teilten wir uns in kleine Gruppen auf, um die Stadt zu besichtigen. Je nach Interesse standen der Dombesuch auf dem Programm oder ein gemütlicher Stadtbummel oder die Erkundung einheimischer Gaststätten. Nach dem Rundgang durch diese schöne alte Stadt mit ihren engen Gassen trafen wir uns um 16.30 Uhr wieder am vereinbarten Treffpunkt. Vor dem Abendessen wurde noch eine kurze Probe eingeschoben. Am Abend stand viel Zeit zur freien Verfügung, so wurde Tischtennis gespielt Video geschaut und sauniert, bis um 21 Uhr die Nachtwanderung begann. Organisiert von Reinhard Langer, machten wir uns auf den eineinhalb stündigen Weg. Beim Marsch durch Wald und Wiesen erhellten Leuchtstäbe unseren Weg. Es wurde eine gemeinsame Gruselgeschichte erfunden. Weiter führte uns der Weg nach Wagrain und nach einigen Schleifen wieder langsam aber sicher zurück zum Hotel. Glücklicherweise begann es erst auf den letzten 100 Metern zu regnen. (Isolde, Regina)

5. Tag, Dienstag, 02.09.

Nach dem leckeren Frühstücksbuffet wurde geprobt. Kurz zuvor wurde noch darüber abgestimmt, was am Nachmittag unternommen werden sollte, da aufgrunde vielen Regens das geplante Geländespiel ausfallen musste. So ging es nach dem Mittagessen auch gleich los. Auf dem Weg Richtung Salzbergwerk Hallein wurde eine kleine Gruppe abgesetzt, die einen gemütlichen Nachmittag im örtlichen Schwimmbad, der „Wagrainer Wasserwelt“ verbringen wollten. Im rund 45 km entfernten Hallein angekommen, musste als erstes Schutzkleidung übergezogen und Gegenstände wie Schirme, Fotoapparate und anderes abgegeben werden. Dann ging es mit einer Bahn (Grubenhunt) rund zwei Kilometer in den Berg hinein, wo wir einen Film über die Salzgewinnung in der Keltenzeit, im Mittelalter und in der Moderne anschauten. Danach mussten wir zwei Rutschen hinunter (26 und 42 Meter) und mit einem Floß einen kleinen unterirdischen See überqueren. Manchen gefiel die Rutschpartie so gut, dass sie gleich nochmals hochliefen um erneut zum Zuge zu kommen. In einem Stollen konnten wir dann alte Werkzeuge, ausgegrabene Gegenstände und ein echtes Keltenskelett besichtigen. Auf der Rückfahrt hielten wir noch im McDonalds, weil einigen der Magen knurrte. Wieder im Hotel angekommen, warteten die „Schwimmer“ schon sehnsüchtig, da wir die Zimmerschlüssel mitgenommen hatten. Kurz darauf gab es Abendessen und manche gingen gleich darauf in den Probenraum, um sich mal an anderen Instrumenten zu probieren. Nachdem alle im Probenraum versammelt waren, wurde noch einmal gemeinsam musiziert und die letzten Anweisungen für den Ckeck-Out verkündet. Nach der Musikprobe standen erneut verschiedene Angebote auf dem Programm, wie Tischtennis, Tischkicker, Kartenspielen, DVD schauen. So ging dieser gemütliche Abend zu Ende, wenn dies auch manchen Teilnehmern zu früh war. (Julia, Maik, Simon)

6.Tag, Mittwoch, 03.09.

An diesem Tag mussten wir alle etwas früher als sonst aufstehen, da wir vor der Abfahrt um Zehn noch eine Probe machen wollten. Vor dem Frühstück hievten wir unsere Koffer in den Eingangsbereich des Hotels, von wo sie unser Busfahrer „Janni“ in den Bus einlud, während wir probten. Nach der Probe fuhren wir dann pünktlich ab. Hinter Salzburg kamen wir dann endlich nach Deutschland, wo wir auch unsere erste kleine Pause machten. Während der Fahrt wurde „UNO“ gespielt, geschlafen oder nachgedacht. Denn Tom und Thomas hatten die Idee, dass man doch eine Freizeitzeitung herstellen könne; und wir sollten die besten und witzigsten Sprüche der Freizeit auf kleine Zettel aufschreiben. Nach einer längeren Pause - hier hatten wir auch etwas Zeit zu essen – fuhren wir dann über Ulm und über die Alb zurück nach Betzingen, wo wir um 16.30 Uhr ankamen. (Julian)

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