Musikverein Betzingen e.V.

Archiv: Berichte aus 2008

Kirchenkonzerte in der Auferstehungskirche und der Mauritiuskirche

Am 07. und 08. November war es wieder einmal soweit. Nachdem wir mehrere Wochen intensiv geprobt hatten, standen unsere beiden Kirchenkonzerte in der Auferstehungskirche auf der Römerschanze und der Mauritiuskirche in Betzingen auf dem Programm. Am Freitag Abend begann die Jugendkapelle das Konzert in der Auferstehungskirche mit dem Stück „Jubilance“, in dem der Komponist einen Jubel musikalisch ausdrückt. Anschließend wurden die leider sehr wenigen Zuhörer in die Welt der Oper entführt und bekamen die Highlights von „Carmen“ zu hören. Danach folgte „Highland Legends“, ein Werk das verschiedene schottische Volksweisen miteinander verbindet. Zum Abschluss gab es noch einen Abstecher in die Welt der Kinderfilme. Wohl jeder der Zuhörer kennt das Kindermädchen Mary Poppins und erkannte die Melodien aus dem erfolgreichen Film. Wie bereits erwähnt, war das Konzert zwar nur spärlich besucht, dennoch applaudierten die Zuhörer so lautstark, dass die Jugendkapelle erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durfte und die Zuhörer in die Pause geschickt wurden.

Nach der Pause ging es dann mit dem Blasorchester ziemlich nass weiter – im musikalischen Sinne natürlich. Wir machten einen Ausflug nach Stockholm, in die Stadt mit unzähligen Springbrunnen und einem alljährlichen Wasserfestspiel. Nachdem die letzten Töne des „Stockholm Waterfestival“ verklungen waren, ging es weiter in einen gut besuchten Stadtpark zur Frühlingszeit. In „ Queen’s Park Melody“ beschreibt der Komponist seine Eindrücke, die er dabei sammelt. Als nächstes folgte ein Stück, das bis vor wenigen Wochen wohl noch kaum einer der Zuhörer gekannt hätte, das aber durch die britische Ausgabe von „Deutschland sucht den Superstar“ und einen TV-Spot zu großer Bekanntheit führte: „Nessun Dorma“. Es folgte ein Abstecher in die West Highlands, in ein kleines Städtchen, das wohl nicht typisch britischer sein könnte. Der zweite Teil von „West Highlands Sojourn“ lädt dann mit einer Ballade zum Verweilen und Träumen ein. „I’d do anything for Love“ (Aus Liebe würde ich alles tun) – mit dieser Aussage landete die Gruppe Meat Loaf einen riesen Welthit, den heute noch jeder kennt. Und dieser Erfolg war auch die Verbindung zum letzten Stück des Abends. Denn auch Abba hatte riesen Erfolge, von denen ein Teil in „Abba Gold“ arrangiert wurde und den Abschluss unseres Kirchenkonzertes bildete. Auch für das Blasorchester gab es großen Applaus, den wir mit einer Zugabe dankten.

Am darauffolgenden Samstag Abend stand dann unser Kirchenkonzert in der Mauritiuskirche in Betzingen auf dem Programm. Die Stücke waren dieselben, allerdings war deutlich mehr Publikum da, als am Abend zuvor. Wir möchten uns nochmals bei allen Besuchern für ihr Kommen sowie bei den Gemeinden und Pfarrern der beiden Kirchen für ihre Unterstützung bedanken. (AH)

Auftritte bei der Firma Möbel Rieger

Das Möbelhaus Rieger veranstaltet jedes Jahr auf seinem Parkdeck vor dem Eingang zum Laden ein Oktoberfest, bei dem sich Kunden und Besucher mit Weißwurst und Bier verköstigen können. Dieses Jahr bat uns die Firma Rieger, ihre Veranstaltung musikalisch zu untermalen. So trafen wir uns am 4. Oktober im Festzelt und sorgten für ca. vier Stunden mit Marsch und Polka, aber auch moderneren Stücken und Klassikern, die jeder kennt, für musikalische Unterhaltung. Zunächst war das Zelt kaum besucht, was sich allerdings, kurz nach dem wir zu spielen begonnen hatten, änderte. Leider handelte es sich bei den Zuhörern zumeist um hungrige Kunden bzw. Mitarbeiter, die nach einem Mittagessen auch gleich wieder verschwunden waren, so dass wir die meiste Zeit vor relativ leeren Bänken spielten.

Auch eine Woche später hatte uns die Firma Rieger wieder für einen Auftritt verpflichtet. Im Gegensatz zur Vorwoche war das Zelt aber dieses Mal besser besucht, so dass es uns Musikern auch deutlich mehr Spaß machte, die Gäste zu unterhalten. (AH)

Cannstatter Volksfest - Festzug

Nachdem wir also bereits am Freitag den Wasen besucht hatten, stand am Sonntag, dem 28.09.2008 dann der alljährliche große Festzug statt. Am Sonntag morgen ging es erneut mit dem Bus Richtung Bad Cannstatt. Die Fahrt konnte genutzt werden, um die letzten Zöpfe zu flechten und die Bänder unserer Tracht richtig zu knoten.

In Cannstatt angekommen, machten begaben wir uns direkt zu unserem Aufstellungsort und warteten, bis der Umzug begann. Wie in den Vorjahren auch schon, säumten zahllose Menschen die Straßenränder um die verschiedenen Trachtengruppen, Fuhrwagen und Musikkapellen zu sehen. Nachdem wir die Umzugsstrecke absolviert hatten, kehrten wir in eines der Festzelte ein, wo wir uns mit Hähnchen und Maß stärkten, bevor es dann am Abend wieder zurück nach Hause ging. (AH)

Eröffnungsfeier zum Cannstatter Volksfest

Wie in den letzten Jahren auch schon, nahmen wir dieses Jahr wieder am großen Festzug beim Cannstatter Volksfest teil. Doch dieses Jahr begann die „Wasenzeit“ für uns schon zwei Tage vor dem großen Umzug. Am Freitag, den 26.09.2009, wurden wir bereits zur Mittagszeit auf dem Kemmlerplatz vom Bus abgeholt und zum Wasen gebracht. Dort sollte an diesem Abend die große Eröffnungsfeier stattfinden. Aufgrund unserer schönen Betzinger Tracht hatte uns das Festkomitee eingeladen, bei dieser Feier nicht nur dabei zu sein, sondern auch mitzumachen. Da das Ganze auch noch live im Fernsehen übertragen wurde, war es notwendig, dass am Mittag eine Generalprobe stattfand, so dass alle Teilnehmer (also nicht nur der Musikverein) nochmals üben konnten, wann sie wo zu stehen, laufen, spielen oder singen hatten.

Nach der Generalprobe hatten wir noch etwas freie Zeit, bevor wir uns dann für den Einmarsch zur live-Sendung fertig machen mussten. Mit dem „Egerländer Fuhrmannsmarsch“ liefen wir punkt 20:15 Uhr ins volle Festzelt ein. Das Publikum klatschte bis zum letzten Ton begeistert im Takt mit. Anschließend durften wir es uns im Zelt gemütlich machen und die Eröffnungsfeier mit verfolgen, wobei wir Stars wie Heino oder die Wildecker Herzbuben ganz aus der Nähe sehen konnten.

Nach dem Ende der Feier machten wir uns mit unserem Bus wieder auf die Heimfahrt. Im Gepäck hatten wir einen wunderschönen Abend mit Fernseherfahrung und dem Wunsch beziehungsweise der Hoffnung wieder einmal bei solch einer Veranstaltung dabei sein zu dürfen. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch noch bei unserem langjährigen Mitglied Richard Geigle, der uns sicher mit dem Bus nach Stuttgart und wieder nach Hause gebracht hat. (AH)

Goldener Herbst am 06. und 07.09.2008

Dieses Jahr gab es ein kleines Jubiläum zu feiern: Zum 5. Mal luden wir zum Goldenen Herbst in unser Musikerheim im Ruderschlachterweg. Es lockten wieder kulinarische Leckerbissen wie Zwiebel- und Krautkuchen sowie neuer Wein. Daneben kamen unsere Gäste auch musikalisch von unserer Seniorenkapelle sowie von unserer Egerländerbesetzung voll auf ihre Kosten. Im herbstlich geschmückten Vereinsheim konnte man dann am Sonntag morgen beim Frühschoppen bereits Weißwürste verzehren, sich mit Bekannten unterhalten und der traditionellen Blasmusik zu hören.

Leider war die Hockete dieses Jahr nicht so gut besucht, so dass wir uns Gedanken machten, wie wir diese Veranstaltung erfolgreicher gestalten können. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, den Goldenen Herbst im Jahr 2009 in die neue Zehntscheuer zu verlegen und haben den Termin weg von den Sommerferien auf den 30. und 31. Oktober gelegt. Trotz der geringen Besucheranzahl möchten wir uns bei allen Besuchern sowie Helfern für ihr Kommen und die Mithilfe beim Fest bedanken. (AH)

Goldene Hochzeit von Gerda und Heinz Kazmaier

Am 12. Juli 2008 feierten Gerda und Heinz Kazmaier ihre goldene Hochzeit in der Betzinger Mauritiuskirche. Zu diesem Anlass spielte das Jugendensemble des Musikvereins während des Gottesdienstes. Wie eng die Verbindung der Familie Kazmaier ist, zeigt auch die Tatsache, dass ihr Sohn Rainer bei uns im Blasorchester und ihre Enkelin Jasmin im Jugendensemble spielen.

Jasmin konnte so an der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes aktiv teilnehmen und machte ihren Großeltern dadurch eine besondere Freude.

Wir wünschen Ihnen, Herr und Frau Kazmaier, nochmals alles Gute zu Ihrer Goldhochzeit und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit! (AH)

Nicht „Tour de France“ sondern Tour des Musikvereins Betzingen

Teilnehmer der MVB Radtout 2008.Am vergangenen Sonntag trafen sich 11 Mitglieder des Musikvereins Betzingen zur alljährlichen Fahrradtour am Musikerheim. Die gemischte Altersgruppe von 21 bis 71 Jahren machte sich um 10:00 Uhr auf den Weg nach Hohenentringen. Vorbei führte die Fahrt an Wannweil und Kirchentellinsfurt, vorbei an herrlich blühenden Sonnenblumenfeldern und bald erreichte die Gruppe Tübingen-Lustnau. Weiter wurde auf dem Radweg in Richtung Bebenhausen geradelt, hier wurde dann eine Besichtigungspause eingelegt um das schöne, herrlich gelegene Kloster zu erkunden und um den ersten Durst zu stillen. Anschließend führte die Tour weiter in ein Wildgehege, und eine schöne, schattige Grillstelle wurde als Rastplatz ausgewählt. Schnell war ein Feuer entfacht, so dass das mitgebrachte Grillgut in der Glut bruzeln oder braten konnte. Inzwischen hatte sich der Platz etwas gefüllt, die Grillplätze sind bei Wanderfreunden und Radlern sowie bei jungen Familien offenbar sehr gefragt.

Wir ließen uns unser gegrilltes Mittagsessen schmecken und beobachteten im Wildgehege nebenan ein Rudel Jungtiere. Auf den Mittagsschlaf wurde verzichtet und das Rad wieder bestiegen, und weiter ging es jetzt zum Schloss Hohenentringen. Nach einem kurzen Anstieg erreichten wir das Schloss, wo wir die schöne Aussicht über das Ammertal bis hin zum Schwarzwald genießen konnten.

Nach dem kurzen Stopp ging es dann rasant abwärts. Ein letzter Blick hinauf zum Schloss, ein Blick nach rechts zur Wurmlinger Kapelle und unsere Fahrt führte über Unterjesingen weiter nach Tübingen. Wir erreichten den „Neckarmüller“, konnten uns nochmals für die letzte Etappe nach Betzingen stärken und auch den Regenschauer unterm Dach abwarten, aber dann ging es zurück über Kirchentellinsfurt und Wannweil. Zum Tagesabschluss kamen wir gegen 17:00 Uhr im Clubhaus des TSV Betzingen an, dort konnte sich jeder nach einer Gesamtstrecke von etwa 50 km an kühlen Getränken und einem Vesper erfrischen bzw. stärken.

Der Wettergott hat es in diesem Jahr mit uns gut gemeint und uns angenehme, milde Temperaturen beschert. Ein kurzer Regenschauer konnte unsere gute Laune nicht trüben. Alle freuen sich schon wieder auf die Fahrradtour 2009. (tihu)

Sommerfest im Seniorenzentrum in Orschel-Hagen

Am 20. Juli hatten wir unseren letzten Auftritt vor der Sommerpause. Das Seniorenzentrum in Orschel-Hagen feierte sein erstes Sommerfest und für die Bewohner und ihre Angehörigen war einiges geboten. Von 15 Uhr an spielten wir im Zelt vor dem Zentrum für die Senioren nicht nur traditionelle Blasmusik sondern auch Schlager und Filmhits, die die Bewohner in frühere Zeiten zurückversetzten. Alles in allem schien ihnen unsere Darbietung sehr zu gefallen, denn als wir uns nach über einer Stunde wieder verabschieden wollten, durften wir erst nach einer Zugabe unsere Sachen packen. Da das Programm des Zentrums jedoch straff durchorganisiert war, konnten die Bewohner ihre Aufmerksamkeit gleich einem Jongleur widmen, der sein Können darbot. (AH)

Rock und Blasmusik am See in Mägerkingen

Nachdem wir bereits eine Woche zuvor beim Umzug in Betzingen nass geworden sind, war das Wetter am 13. Juli auch nicht besser. Wir trafen uns auf dem Kemmlerplatz, um mit dem Bus auf die Schwäbische Alb nach Mägerkingen zu fahren. Dort fand ein großes Fest unter dem Titel „Rock und Blasmusik am See“ statt.

Die Mägerkinger hatten sich für das miserable Wetter gut gerüstet und so war das Festzelt mit Holzplatten ausgelegt und der Eingang zum Zelt mit Sägespänen trockengelegt worden. Der Musikverein Mägerkingen hatte uns zur musikalischen Untermalung des Frühschoppens eingeladen. Diese Einladung nahmen wir gerne an und dies nicht zu letzt, weil unser Dirigent Joachim Kromer dort als Dirigent ausgeholfen hat, als sich die Mägerkinger Dirigentin im Mutterschaftsurlaub befand. War die Zahl der Besucher zu Beginn unseres Auftritts noch eher spärlich, so füllte sich das Zelt nach und nach immer mehr. Mit traditioneller Frühschoppenmusik erfreuten wir die Mägerkinger bis wir um halb zwei dann durch die nächste Kapelle abgelöst wurden. Nach einer Stärkung mit der ortsüblichen Dinnede – vergleichbar mit einem Flammkuchen – machten wir uns dann mit dem Bus wieder auf nach Betzingen. (AH)

750 Jahre Betzingen

Auftritt im Festzelt zu 750 Jahre Betzingen.Dass Betzingen dieses Jahr seinen 750. Geburtstag feierte, konnte man wohl kaum nicht wissen. Nicht nur in Betzingen selbst sondern auch im Umkreis wurde für das große Festwochenende vom 4. bis 6. Juli groß Werbung gemacht. Bereits am Freitag ging es mit der SWR3-Dancenight im großen Festzelt auf dem Kemmlerplatz los. Hierbei waren die Betzinger Vereine als Helfer bei der Ausgabe von Essen und Getränken gefragt. Leider war der Andrang eher gering, was sich jedoch im Verlauf des Wochenendes noch deutlich ändern sollte.

Offiziell begannen die Feierlichkeiten zur 750-Jahr-Feier dann am Samstag um 18 Uhr, als die Oberbürgemeisterin Frau Bosch und der Bezirksbürgermeister Herr Keck gemeinsam das erste Fass Bier anstachen und an die bereits zahlreichen Gäste verteilten. Wir vom Musikverein konnten den Fassanstich hautnah miterleben, da wir bereits zuvor den Auftakt zum Fest mit einem Marsch eingeläutet hatten. Da es an diesem Tag im Zelt ziemlich heiß war, wurden wir auch prompt mit Bier aus dem ersten Fass versorgt.

Nachdem das Fass dann leer gezapft war, konnte unser Dirigent seinen Platz wieder einnehmen und wir sorgten für musikalische Stimmung, wobei auch Musikwünsche gerne entgegengenommen wurden. Nach der traditionellen Blasmusik mit Marsch und Polka schwenkten wir dann um zu moderneren Klängen. Ob nun „das rote Pferd“ oder Heidi, das Publikum war bereits bester Stimmung und so konnte man durchaus den einen oder anderen mit Singen hören. Nach vier Stunden waren wir von der Hitze ziemlich geschafft und unser Auftritt zu Ende. Doch einige von uns mussten gleich nochmal ran und Eintrittsbänder an die Gäste verkaufen, die auch weiterhin im Zelt bleiben wollten. Denn an diesem Abend spielten wir als „Vorgruppe“ für die Band „Wirtschaftswunder“. Das Zelt war voll und die Stimmung kochte, als Wirtschaftswunder ihre Hits – unter anderem „Bruttosozialprodukt“ – zum Besten gaben.

Am Sonntag morgen freuten wir uns alle über strahlenden Sonnenschein, denn heute sollte der große Festumzug stattfinden. Doch zunächst gab es im Festzelt noch einen Festgottesdienst, den unsere Jugendkapelle musikalisch mitgestaltete. Als wir uns dann am Aufstellungsort zum Festzug trafen, zogen am Himmel die ersten dicken Regenwolken auf, die dann auch pünktlich zum historischen Umzug ihren Inhalt entluden. Dennoch begann der Umzug pünktlich und wir liefen im strömenden Regen durch Betzingen. Wohl dem, der eine Hand frei hatte und einen Regenschirm dabei hatte. Nass bis auf die Knochen kamen wir schließlich im Festzelt an, in das sich bereits zahlreiche Besucher geflüchtet hatten. Sie konnten sich der musikalischen Unterhaltung durch den Musikverein Degerschlacht erfreuen. Im Zelt wurde das Jubiläum dann noch bis zum Abend weitergefeiert, auch wenn das Wetter sich an diesem Tag leider nur noch wenig verbessert hat. (AH)

Stadtfest Reutlingen

Helfer beim Reutlinger Stadtfest.Alle zwei Jahre findet in Reutlingen das Stadtfest statt. Dieses Jahr war es wieder so weit. Am 20. und 21. Juni bauten wir unseren Stand in der Reutlinger Innenstadt auf. Wie bereits vor zwei Jahren waren auch dieses Mal den einzelnen Bühnen bestimmte Themengebiete für Darbietungen zugeordnet. Gemeinsam mit zwei griechischen Vereinen hatten wir für die Bewirtung auf dem „Platz der Blasmusik“, wie sich der Spitalhof im Rahmen des Stadtfestes nannte, zu sorgen.

Nachdem der LKW bereits am Vortag mit den notwendigen Festutensilien beladen worden war, konnte am Freitag mit dem Aufbau gestartet werden. Als um 18 Uhr die Oberbürgermeisterin von Reutlingen, Frau Bosch, das Fass anstach, waren wir bereits auf hungrige und durstige Besucher vorbereitet. Es sollte sich bald herausstellen, dass der Platz im Spitalhof sehr gefragt war. Die gestellten Bierbänke waren bis auf den letzten Platz gefüllt und unsere Helfer bei Essen und Getränken hatte alle Hände voll zu tun. Damit die Besucher auch sonst gut bei Laune gehalten wurden, spielten auf der Bühne diverse Musikvereine aus der Gegend.

Am Samstag morgen ging es dann gleich weiter mit dem großen Fest. Auch an diesem Tag waren wir wieder gut besucht, was man von unseren beiden griechischen Nachbarn nicht unbedingt behaupten konnte. Ob dies nun allerdings an unserer Auswahl an Getränken – neben Bier, Wein und Antialkoholischem hatten wir auch eine Cocktailbar – und Speißen – außer Wurst und Pommer gab es noch frische Crêpes und am Samstag Kuchen – lag oder einfach daran, dass wir unseren Stand direkt am Eingang zum Spitalhof hatten, konnte sich allerdings nicht ausmachen lassen. Als um Mitternacht das Stadtfest dann zu Ende ging, gab es noch einige Gäste, die sich noch nicht auf den Heimweg machen wollten. Aber auch sie hatten dann ein Einsehen, als wir begannen abzubauen und unsere Sachen wieder in den LKW zu verladen. Die letzten Helfer waren gegen 3 Uhr morgens fertig den LKW im Vereinsheim wieder zu entladen.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmals bei allen Helfern bedanken und hoffen, dass sie uns beim nächsten Fest wieder zur Verfügung stehen! (AH)

MVB – Wanderung am 08.06.

Abstieg vom Sternberg.Den Regenschirm musste man mitnehmen, denn ein Blick zum Himmel am 08.06. lockte nur wenige Wanderfreunde morgens aus dem Haus. Aber als man den Albaufstieg (mit dem Pkw) hinter sich hatte, und über den tief hängenden Wolken am vereinbarten Treffpunkt (Parkplatz beim Kohlstetter Bahnhof) eingetroffen war, schien die Sonne, und es konnte nach einer kurzen Besprechung der Teilnehmer ein Parkplatz bei Gomadingen angefahren werden, der dann zum Start- und Ziel unserer Wanderung wurde. Bergauf ging es dann auf „Schusters Rappen“ in Richtung Sternberg, ein kleiner Umweg durch einen noch etwas feuchten Laubwald und über eine frisch gedüngte Wiese verschafften uns etwas Abwechslung gegenüber den sonst geschotterten Wanderwegen. Ab und zu ein prüfender Blick zum Himmel, aber von dort lachte uns noch immer die Sonne entgegen. Plötzlich war ein Ton zu hören, der eigentlich nicht zur Natur auf der Alb gehörte, dann war wieder nur die Vogelwelt zu hören. Durch einen Trampelpfad ging es jetzt durch den Wald, sehr weit konnte es jetzt nicht mehr sein, und da war er wieder, der Ton, den wir vorher schon gehört hatten, diesmal konnte jeder ihn hören, er wurde vielstimmig, mal wieder etwas dünner, dann etwas lauter und vielstimmig, sie wissen es wahrscheinlich längst: Unsere Jugendkapelle, die über das Wochenende 07./08. Juni auf dem Sternberg eine Jugendfreizeit mit dem Jugendensemble verbrachte, spielte die Instrumente warm. Für uns ein Zeichen, dass wir bald am ersten Ziel unserer Wanderung angekommen sind. Da konnten wir es auch schon sehen, das Wanderheim des SAV, die Grillstelle und ..... wir wurden auch schon erwartet, denn dank der modernen Telekommunikation hatten wir uns vorher schon per Handy angemeldet.

Garnituren wurden aufgestellt, Stühle für die Jugendkapelle, das Feuer im Grill entzündet und gegen 11 Uhr spielte unsere Jugendkapelle dann zu unserer Unterhaltung auf. Wanderer und Radfahrer kamen, so dass vom Wirt nochmals Garnituren aufgestellt wurden, es kamen auch noch einige Eltern der jungen Musiker, die später weggefahren waren und einen näheren Parkplatz aufsuchten, damit ihre Schuhsohlen etwas geschont wurden. Nachdem die Jugendkapelle ihren Auftritt mit einer Zugabe beendet hatte, wurden Instrumente verpackt und in einen Anhänger verladen, es war fast alles drin, da erlebten wir ein Gewitter und einen Platschregen auf dem Sternberg. Blitze und Donnergrollen verängstigten die Gäste und füllten das Wanderheim im Nu. Andere blieben draußen unter dem Vordach stehen und beobachteten von dort die Blitze. Als das Gewitter vorbei war, wurden Schirme und Anoraks ausgepackt und zusammen mit der Jugendkapelle und mit schnellen Schritten der Sternberg in Richtung Gomadingen verlassen. Einigermaßen trocken erreichten wir unsere Autos, denn mittlerweile hatte auch der Regen aufgehört. Die Jungmusiker wurden den einzelnen Pkws zugeteilt, und so ging es dann in Fahrgemeinschaften wieder zurück nach Betzingen. (HR)

Hochzeit Annabelle und Christoph Haas

In den letzten Wochen hatten wir für einen für uns eher seltenen Auftritt geprobt. Die Hochzeit unserer Musikerin Annabelle stand bevor. Das Brautpaar hatte sich gewünscht, dass der Musikverein für die musikalische Umrahmung in der Kirche sorgte. Außerdem sollten die Kirchenlieder ebenfalls von uns musikalisch begleitet werden.

Am Samstag, den 24. Mai, trafen wir uns bereits zwei Stunden vor der Trauung in der Reutlinger Marienkirche, um uns an die Akustik gewöhnen zu können. Nachdem um kurz nach 14 Uhr die letzten Glockenschläge verhallt waren, geleiteten wir das Brautpaar musikalisch mit „Highland Cathedral“ zum Altar.
Nachdem Pfarrer Ruck das Brautpaar und die anwesenden Gäste begrüßt hatte, hatten wir bereits unseren zweiten Einsatz. Bei „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn“ spielten wir zum ersten Mal am heutigen Tag die Begleitung für den Gemeindegesang. Nach dem Eingangsgebet hatte sich das Brautpaar ein Stück gewünscht, das für eine Kirche wohl eher ungewöhnlich ist: „I‘d do anything for love“ der Band Meat Loaf. In der alten Kirche kam dieses Stück besonders gut zur Wirkung und brachte so manchen Hochzeitsgast zum Weinen.
Nach der Predigt folgte dann ein weiteres Gemeindelied. „Ins Wasser fällt ein Stein“ gehört wohl zu den Kirchenliedern, die an keiner Hochzeit fehlen dürfen. Dann folgte der wichtigste Teil des ganzen Gottesdienstes, die eigentliche Trauung. Da wir direkt vorne neben dem Altar Platz genommen hatten, konnten wir dabei das Brautpaar am besten von allen sehen. Anschließend sangen die Gäste nochmals mit unserer musikalischen Unterstützung – „Geh aus mein Herz“. Wie bereits den Einzug begleiteten wir auch den Auszug des Brautpaares und seiner Gäste musikalisch mit „Dona nobis pacem“.

Vor der Kirche hatte bereits die Feuerwehr Stellung genommen und geleitete das Brautpaar direkt zur Drehleiter, wo die beiden dem siebten Himmel ein Stück näher kommen durften. Anschließend mussten Braut und Bräutigam noch im Teamwork ein kleines Feuer löschen, was uns genügend Zeit ließ, uns vor der Kirche zu postieren. Die Braut hatte sich für Ihren Mann noch seine Lieblingspolka „Böhmischer Traum“ gewünscht. Damit der Bräutigam dieses Stück auch in vollen Zügen genießen konnte, durfte die Braut das Stück selbst dirigieren. Anschließend wollten wir natürlich auch noch ein gemeinsames Gruppenbild machen, so dass sowohl wir als auch das Brautpaar eine Erinnerung an diesen Tag haben. (AH)

Auftritt bei Möbel Rieger

Trotz Pfingstferien trafen wir uns am 23. Mai für einen Auftritt. Die Firma Möbel Rieger hatte uns gebeten, ihre Kunden musikalisch zu unterhalten. Gerne nahmen wir an, da wir uns so wieder einmal neuem Publikum präsentieren konnten. Wir spielten aus unserer Unterhaltungsmappe, so dass wohl für jeden Musikgeschmack etwas dabei gewesen sein dürfte. Natürlichen hoffen wir, dass unsere musikalische Darbietung den Gästen so sehr gefallen hat, dass sie uns in Zukunft einmal bei einem unserer Feste besuchen kommen. (AH)

Muttertagskonzert in Sondelfingen

Von der Sondelfinger Blasmusik hatten wir eine Einladung erhalten, den zweiten Teil ihres diesjährigen Muttertagskonzerts zu gestalten. Diese Einladung nahmen wir gerne an und machten uns am 03. Mai auf in die Sondelfinger Festhalle.

Den Anfang des Konzertes gestaltete die Jugendkapelle der Sondelfinger Blasmusik, gefolgt von der Stammkapelle. Beide Kapellen standen unter der Leitung von Harry Koch. Sowohl die „Jungen“ wie auch die „Alten“ gestalteten ein abwechslungsreiches Programm, das von traditioneller Blasmusik über Filmmusik bis hin zu Rock und Pop alles beinhaltete.

Nach einer Pause, die von den Zuschauern zu einer Stärkung und von uns zum Umbau auf der Bühne genutzt wurde, begannen wir unseren Teil des Konzertes mit dem „Stockholm Waterfestival“. Jene Zuhörer, die bereits bei unserem Frühjahrskonzert waren, erkannten das Stück sofort wieder. Vor einem Konzert steht immer ein großer Probenaufwand, den wir dieses Mal nutzen wollten, um unser Programm vom Frühjahrskonzert noch einmal zum Besten zu geben. Da wir in Sondelfingen allerdings mehr Zeit musikalisch füllen sollten als am Frühjahrskonzert, ergänzten wir das Programm noch durch ein Abba-Medley und die Polka „Am Echazufer“, die unser Dirigent Joachim Kromer geschrieben hat und die wir an der Weihnachtsfeier uraufgeführt hatten. Bevor wir die Bühne wieder verlassen durften, erhielten wir von unseren Musikfreunden aus Sondelfingen noch ein kleines Gastgeschenk: ein Bierfass, dessen Inhalt wir uns schmecken lassen sollten. Zum Dank spielten wir noch eine Zugabe, bevor wir noch eine Weile mit den Sondelfinger Musikern zusammen saßen.
Wir möchten uns nochmals für die Einladung bedanken und freuen uns schon auf ein Wiedersehen! (AH)

Tag der Blasmusik in Degerschlacht

Auftritt beim Tag der Blasmusik in Degerschlacht.Am 01. Mai hatten wir unseren ersten auswärtigen Auftritt dieses Jahr. Um 11.30 Uhr machten wir in Degerschlacht vor der Auchterhalle den Auftakt zum Tag der Blasmusik. Zu Beginn strahlte die Sonne vom Himmel, doch bereits nach kurzer Zeit wurden wir gezwungen in die Halle umzuziehen, da es plötzlich zu regnen begann. In der Halle unterhielten wir die zahlreichen Gäste mit einer Mischung aus traditioneller Blasmusik und moderneren Stücken. Nach zwei Stunden wollten wir unseren Auftritt beenden, da bereits die nächste Kapelle wartete. Allerdings ließen uns die Zuhörer erst nach einer Zugabe von der Bühne. Anschließend nutzten wir das nun wieder strahlende Frühlingswetter um ein gemeinsames Gruppenfoto hinter der Halle zu machen und noch ein paar Sonnenstrahlen bei Essen und Trinken zu genießen. (AK)

Blasorchester beim Tag der Blasmusik in Degerschlacht.

Frühjahrskonzert des Musikvereins Betzingen

Das Jugendensemble eröffnete das Konzert.Am Samstag, den 15. März 2008, lud der Musikverein Betzingen zu seinem Frühjahrskonzert in die Kemmlerhalle ein. Den musikalischen Auftakt bildete das Jugendensemble unter der Leitung von Tom Kaufmann, das den Zuhörer mit „Infinity“ gleich den Marsch blies. Die Jüngsten des Musikvereins luden dann mit „Linus and Lucy“ zu einem Ausflug zum Zeichentrickfilm ein, welchem „Gathering in the Glen“ folgte. Mit dem letzten Stück auf dem Programm gab es dann noch einen Abstecher nach Lateinamerika, bei dem sich die Zuhörer vom lateinischen Feuer mitreißen lassen konnten. Das Publikum war so begeistert, dass Tom Kaufmann seine Musiker erst nach einer Zugabe von der Bühne entlassen konnte.

Auftritt der Jugendkapelle.Den zweiten Teil vor der Pause gestaltete dann das Jugendblasorchester unter der Leitung von Joachim Kromer. Nach dem Jugendensemble ist das Jugendblasorchester die nächste Stufe, die die Jungmusiker erreichen. Passend zum Jubiläumsjahr in Betzingen, das seinen 750. Geburtstag begeht, erklangen zunächst Jubelklänge in Form von „Jubilance“. Anschließend wurden die Zuhörer auf eine musikalische Zugfahrt mitgenommen, bei der man sich sehr deutlich vorstellen konnte, wie sich ein schwerfälliger Dampfzug langsam in Bewegung setzt, bevor er schließlich in rasanter Fahrt die Landschaft durchquert. „Fluch der Karibik“- die Filmmusik dieses Kinohighlights war der nächste Programmpunkt, bevor mit „Elton John Favorites“ auch die Pop-Freunde auf ihre Kosten kamen. Nach einer Zugabe, wurde das Publikum zur Stärkung in die Pause entlassen.

Das Blasorchester übernahm nach der Pause.Nach der Pause nahm das Blasorchester, ebenfalls unter der Leitung von Dirigent Joachim Kromer, auf der Bühne Platz. Die Kapelle entführte die Zuhörer zunächst nach Stockholm, wo es jedes Jahr ein großes Festival der Wasserspiele gibt. Anschließend ging die Reise weiter in die West Highlands, wo die Zuhörer eine Rundreise durch die wunderschöne schottische Landschaft erlebten. Den nächsten Programmpunkt stellte eine Uraufführung dar. Wie oben bereits erwähnt, feiert Betzingen seinen 750. Geburtstag. Dies war für Dirigent Joachim Kromer Grund genug, Betzingen einen Marsch zu stiften. Der „Gruß an Betzingen“ kam bei den Zuhörern sehr gut an. Mit „Eighties Flashback“ machte die Kapelle anschließend einen Abstecher in die Achtziger und erinnerte an die größten Hits dieser Zeit. Mit „Blues for a killed cat“ war der offizielle Teil des Blasorchesters beendet, aber auch hier wollten die Zuhörer noch eine Zugabe hören.

Zum Abschluss nahmen alle Musiker des Vereins auf der Bühne platz.Die Frühjahrskonzerte vergangener Jahre endeten an dieser Stelle. Aber dieses Jahr hatte sich der Musikverein Betzingen noch etwas Besonderes einfallen lassen: Zum Abschluss des Konzertes wurde es richtig eng auf der Bühne. Die Musiker und Musikerinnen aller drei Kapellen nahmen auf der Bühne ihre Plätze ein und spielten gemeinsam den Marsch „Semper Fidelis“. Bei diesem Anblick konnte jeder erkennen, dass der Musikverein Betzingen wenig Zukunftsängste haben muss, was den Nachwuchs betrifft. (AK)


Musikverein Betzingen gibt sein 13. Frühjahrskonzert

Betzingen (RDK). Das diesjährige Frühjahrskonzert – dieses Jahr das Dreizehnte - des Musikvereins Betzingen findet am 15. März in der Kemmlerhalle in Betzingen statt. Das Jugendensemble beginnt um 19.30 h - Einlass ist bereits um 18.30 h - unter der Leitung von Tom Kaufmann mit einem Konzertmarsch. Es folgt „Linus and Lucy“, „Gathering in the Glen“ und „Latin Fire“.

Danach tritt das Jugendblasorchester unter der Leitung des Dirigenten Joachim Kromer auf die Bühne und spielt „Jubilance“, gefolgt von „The Great Locomotive Chase“. Danach stehen Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“ und ein Elton-John-Popmedley auf dem Programm.

Nach der Pause setzt das Blasorchester, auch unter der Leitung des Dirigenten Joachim Kromer, mit einer Sinfonischen Rockouvertüre das Programm fort, wonach das „West Highlands Sojourn“ zur Uraufführung des Jubiläumsmarsches „Gruß an Betzingen“ von Joachim Kromer leitet. Weiter erklingen bekannte Melodien der 80er Jahre und der „Blues for a killed cat“.

Als Höhepunkt zum Schluss spielen alle drei Orchester zusammen unter der Leitung von Joachim Kromer den Marsch „Semper Fidelis“

Durch das Programm führt der zweite Vorsitzende Fred Raach. – Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Kreissparkasse Betzingen oder an der Abendkasse. 2 Euro pro Karte gehen zugunsten der Zehntscheuer.

Mitgliederversammlung beim Musikverein Betzingen

Das Blasorchester untermalte die Hauptversammlung musikalisch.Betzingen (RDK). Rückblick, Ehrungen, Vorschau und Neuwahlen - das waren die Hauptthemen, mit denen sich der 1. Vorsitzende Hubert Ranz bei der diesjährigen Mitgliederversammlung in der Kemmlerhalle Betzingen beschäftigte. Im vergangenen Jahr sank die Mitgliederzahl von 474 auf 471, begründet durch Beendigung der musikalischen Früherziehung bei einzelnen Kindern, Umzüge oder die 7 Sterbefälle, denen unter Begleitung des Blasorchesters mit „Ich hatt’ einen Kameraden“ besonders gedacht wurden. Der im Februar 2006 gewählte Vereinsausschuss behandelte im vergangenen Jahr in 14 Sitzungen die Themen Frühjahrskonzert, Dorffest, Goldener Herbst, Weihnachtsfeier usw. Hubert Ranz wies auch darauf hin, dass über die Musik hinaus ein reichhaltiges Angebot wie Mutschelabend, Maiwanderung, Radtour, Teilnahme am AOK-Radsonntag und an den Weihnachtsmärkten in Reutlingen und Betzingen die Mitglieder zur aktiven Teilnahme einlud. Beim Reutlinger Ferienprogramm war der MVB auch beteiligt.

Zu Beginn dieser Hauptversammlung spielte das Blasorchester unter der Leitung des Dirigenten Joachim Kromer für die Zuhörer den „Bozner Bergsteigermarsch“ (Sepp Tanzer) und „Böhmischer Traum“ (Arr. Siegfried Rundel)

Der Dirigent Joachim Kromer erwähnte in seinem Bericht die musikalischen und personellen Veränderungen im Blasorchester mit jetzt 50 Aktiven, darunter 17 Jugendliche, sowie die gute Entwicklung des Orchesterklangs. Besonders positiv ist ihm das Frühjahrskonzert in Erinnerung, das auch allen Zuhörern sehr gut gefallen hat. Für das Jugendblasorchester mit 29 Aktiven war 2007 ebenfalls ein sehr erfolgreiches Jahr. Mehrere Jugendliche wurden aus dem Jugendensemble integriert und konnten schon bei zahlreichen Auftritten ihr Können zeigen. Ein Höhepunkt war – wie immer – die Probenfreizeit! Dieses Mal ging es für ein Wochenende ins Wanderheim des Schwäbischen Albvereins auf die Eninger Weide, wo am Sonntag ein Frühschoppenkonzert gegeben wurde. Die Gäste des Albvereins sowie zahlreiche Eltern und Musiker des Musikvereins Betzingen bedankten sich mit langem Beifall und Spenden in die Trommel.

Über 48 Proben und 18 Auftritte des Blasorchesters berichtete Hubert Ranz, der zusätzlich noch das Amt des Musikervorsitzenden bekleidet. Besonders stolz ist der Musikverein Betzingen, dass er zusammen mit Trachtenträgern des Albvereins Betzingen bei den großen Umzügen in Bad Urach, Bad Cannstatt und sogar beim Oktoberfest in München die Heimat Betzingen repräsentieren konnte! Einige der weiteren Auftritte waren in Betzingen, Wackersbronn, Eglingen, Eppingen und bei sieben Geburtstagsständchen.

Der Jugendleiter Matthias Kern hob den hohen Stellenwert, welcher die Jugendausbildung im Verein einnimmt, besonders hervor: Musikalische Früherziehung mit 30 Kindern, Blockflötenunterricht mit 31 Kindern. 63 Jugendliche spielen ein Blasinstrument oder Schlagzeug. Unterricht wird 52 Jugendlichen erteilt. 29 Jugendliche spielen in der Jugendkapelle und 17 davon im Blasorchester. Auftritte gab es in Mägerkingen, beim Frühjahrskonzert, bei der Weihnachtsfeier und in der Altenbegegnungsstätte in Betzingen. Insgesamt hat der Verein 139 Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 21 Jahren. Der musikalische Nachwuchs, bisher als Jugendgruppe bezeichnet, erhielt den neuen Namen „Jugendensemble“, auch wieder unter der Leitung von Tom Kaufmann. Diese 23 Jugendlichen hatten über das Jahr verteilt schon einige Auftritte und üben regelmäßig.

Der Bericht des Kassiers Wolfgang Locher beschäftigte sich mit den Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres, die diesmal mit einem kleinen Überschuss abschlossen. Der Sprecher der Kassenprüfer, Rainer Kazmaier, konnte ihm eine saubere Buchhaltung bescheinigen, so dass er durch Abstimmung der Mitglieder die Entlastung des Vorstandes vornehmen konnte!

Der Ehrenvorsitzende Wilfrid Keser, der auch die Seniorenkapelle betreut und als Sachverwalter tätig ist, berichtete über die sehr hohen Ausgaben für Reparaturen einzelner Instrumente sowie die Änderungs- und Anschaffungskosten für die Einheitskleidung und Trachten in einer Gesamthöhe von rund 3.630 Euro. Die Seniorenkapelle, die zurzeit 9 Musiker hat, half auch bei Terminproblemen aus und hatte dadurch verschiedene Auftritte, z.B. bei Ständchen, in der Bruderhaus-Diakonie, beim Dorffest Betzingen, beim Goldenen Herbst und bei der Weihnachtsfeier des VDK.

EhrungenZahlreiche Ehrungen konnten durch den Vertreter des Blasmusikverbands Neckar/Alb Willy Fritz mit Hubert Ranz und der 2. Vorsitzenden des Musikvereins Betzingen, Martina Keppler, vorgenommen werden. Für 30 Jahre aktiver Musiker: Rainer Kazmaier, für 20 Jahre Simon Kiefer und Stefanie Sulz, für 10 Jahre Ulrike Betzitza und Birgit Ollmann. Dann wurde erwähnt, dass Thomas Betzitza den D2- und Tom Kaufmann den D3-Lehrgang erfolgreich bestanden haben. Für 20 Jahre Mitgliedschaft im Musikverein wurden geehrt: Karin Hummel, Simon Kiefer, Stefanie Sulz und Hellmuth Widmaier. Für 30 Jahre: Rudi Biedritzky, Helmut Bittner, Robert Foster, Gertrud Hank, Rainer Kazmaier, Irma Kirschbaum, Leni Kreiser, Daniel Leibssle und Michael Walter. Für 40 Jahre: Waltraud Baumann, Willi Hornung, Rudi Krieg, Walter Leibssle, Walli Schwäger, Ingeburg Werner und Eva Wolf. Für 50 Jahre: Gerhard Münzinger. Dann folgte noch die Ehrung einiger Musiker, die fast immer bei den Auftritten und Proben anwesend waren.

Bei der Vorstellung des Jahresprogramms 2008 wies Hubert Ranz auf das Frühjahrskonzert am 15.3. 19.30 h in der Kemmlerhalle, das Stadtfest Reutlingen am 20. und 21.6., das Dorffest Betzingen am 5.und 6.7., die Radtour am 27.7., den goldenen Herbst am 6. und 7.9., das Kirchenkonzert in der Auferstehungskirche am 7.11. und in der Mauritiuskirche am 8.11., jeweils um 19 h, und die traditionelle Weihnachtsfeier, dieses Jahr am 13.12. um 19.30 h.

Der neu gewählte GesamtvorstandDann übernahmen Wilfrid Keser als Wahlleiter mit Petra Braun und Joachim Kromer als Wahlhelfer die Aufgabe der Neuwahlen des Gesamtvorstandes. Durch die zügige Abwicklung per Akklamation wurde folgender neuer Gesamtvorstand gewählt: 1. Vorsitzender Hubert Ranz, 2. Vorsitzender Fred Raach, 1. Kassier Wolfgang Locher, 2. Kassierin Esther Gläser, 1. Schriftführerin Tabea Keinath, 2. Schriftführerin Agnes Keppeler, Pressewart Annabelle Kreß, 1. Jugendleiter Matthias Kern, 2. Jugendleiter Jan Fischer, Sachverwalter Wilfrid Keser, Beisitzer Heidi Braun, Birgit Drewitz, Marc Knoblich und Ferdinand Stiedl, Kassenprüfer Esther Eib und Rainer Kazmaier. Die Gewählten bedankten sich und nahmen ihr Amt an.

Der Vorsitzende Hubert Ranz bedankte sich zum Schluss bei allen unterstützenden Institutionen, den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern so wie bei allen Helfern und Spendern und bat darum, dem Verein weiterhin gewogen zu sein. Ebenso wies er darauf hin, dass es viele Möglichkeiten gibt, das Vereinsheim stärker zu nutzen. Öffnungszeiten sind der erste Sonntag im Monat. Dann ist jeden Donnerstagabend geöffnet. Jeden zweiten Mittwoch im Monat treffen sich außerdem die Senioren zu ihrem Nachmittag im Vereinsheim. Die Wirtin Heidrun Braun freut sich auf alle Gäste!

Die Tagesordnungspunkte „Anträge“ und „Verschiedenes“ waren schnell abgewickelt, so dass der 1. Vorsitzende die Versammlung beschließen und die Besucher verabschieden konnte. Das Blasorchester spielte dann „Hello Mary Lou“ (Arr. Klaus Butterstein), „Sorgenbrecher“ (Norbert Gälle) und den „Egerländer Fuhrmannsmarsch“ (Siegfried Rundel). Angeregt durch den anhaltenden Beifall und die Zugaberufe des Publikums erklang zum Abschluss noch die „Fischerin vom Bodensee“ (Arr. Franz Bummerl). Viele Gäste ließen den Abend bei netten Gesprächen und einem guten Getränk ausklingen.

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