Musikverein Betzingen e.V.

Archiv: Berichte aus 2015

Queen, Big Band-Sound und die Schöne und das Biest – Weihnachtskonzert des Musikverein Betzingen

Am Samstag, den 19.12. fand das alljährliche Weihnachtskonzert des Musikverein Betzingen statt. Mehr als 300 Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte waren der Einladung in die Wittumhalle in Rommelsbach gefolgt und konnten sich über ein hervorragend zusammengestelltes Programm freuen. Den musikalischen Auftakt, nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Hubert Ranz, machte in „alter“ Tradition das Jugendensemble. Unter der Leitung von Janina Szemkus und Maik Kaufmann eröffneten die jüngsten Musikerinnen und Musiker des Abends mit „High Adventure“ von Paul Lavender das Konzert. Ein Medley der Queen Klassiker „We will rock you“ und „Another one bites the dust“, so wie das festliche „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar, komplettierten den überzeugenden Auftritt des Jugendensembles. Dank des großen Applauses durften die Jungmusiker die Bühne natürlich nicht ohne eine Zugabe verlassen.

JuKa beim Weihnachtskonzert 2015

Danach nahm Joachim Kromer den Taktstock in die Hand und unter seiner Leitung überzeugte das Jugendblasorchester zu Beginn mit den mystischen Klängen von „Highland Legend“, komponiert von John Moss. Die bekannten Melodien aus George Bizets Oper „Carmen“ präsentierten die Jugendlichen mit viel Spielfreude; mit viel Gefühl erfüllte „Man in the mirror“ von Michael Jackson den Saal. Beim letzten Stück „Big Band Superhits“ gab es zusätzliche zu fetzigen Tönen auch die ein oder andere Showeinlage. Auch die „Juka“ stimmte nach viel Applaus noch eine Zugabe an. Durch den ersten Teil des Abends führte auf ansprechende Art und Weise Kai Heckl.

Die ca. 20-minütige Pause wurde auf der Bühne für den Umbau und vor der Bühne für angeregte Gespräche genutzt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich außerdem mit Getränken und Häppchen stärken oder die wenigen verbliebenen Lose für die Tombola erstehen, die auch schon vor Beginn des Konzerts verkauft wurden.

Nach der Pause kehrte unter den Gästen wieder gespannte Ruhe ein und das Blasorchester eröffnete den zweiten Teil des Weihnachtskonzerts mit „Oh Sanctissima!“ von Markus Götz, der in diesem Stück nicht nur die Melodie von Oh du Fröhliche, sondern auch Auszüge aus anderen bekannten Weihnachtsliedern, verarbeitet hat. Danach entführten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Joachim Kromer das Publikum in die Welt der Fantasie. „Imagasy“ von Thiemo Kraas beeindruckt durch besonders vielschichtige Rhythmen und das Spiel mit feinen, leisen Klängen und ausgelassenen, schwungvollen Passagen. „Die Schöne und das Biest“ ist sicher einer der schönsten Disneyfilme, was nicht zuletzt an der herausragenden Musik, komponiert von Alan Manken, liegt. Das Blasorchester erzählte mit einem Medley die Geschichte von Belle und dem Biest auf einfühlsame Weise. Danach wurde es wieder schwungvoll auf der Bühne denn bei „Udo Jürgens live“ wurden die bekanntesten Songs des Ausnahmekünstlers angestimmt. Als letztes Stück wurde der Konzertmarsch „Hoch Heidecksburg“ aufgelegt.

Nach der Zugabe des Blasorchesters nahmen für den krönenden Abschluss noch einmal alle Musikerinnen und Musiker des Abends gemeinsam auf der Bühne Platz und stimmten unter der Leitung von Joachim Kromer „Stille Nacht, Heilige Nacht“ an. Im zweiten Teil des Konzerts führte auf gewohnt charmante Weise der zweite Vorsitzende Fred Raach durchs Programm. Die Gewinnausgabe der Tombola und interessante Gespräche beendeten den Abend. (MM)

MVB beim Weihnachtskonzert

Probenwochenende der Jugendkapelle in Wangen - Karsee

Freitag

Am Freitag trafen wir uns um 15:00 Uhr am Kemmlerplatz in Betzingen, beluden den Bus mit unserem Gepäck und den Instrumenten und dann ging es auch schon los. Unser Ziel: Das Hariolf-Ettensperger Haus direkt neben dem wunderschönen Karsee.

Wangen-Karsee

Nach etwa zweieinhalb Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel, bezogen unsere Zimmer und kurz darauf gab es auch schon Abendessen. Nachdem alle Bäuche gefüllt und das Geschirr aufgeräumt war, fand die erste Probe statt. Mit einem Kennenlernspiel begann gegen 21:30 Uhr der traditionelle Spieleabend. Die Reise nach Jerusalem zeigte, dass auch unsere Älteren doch noch ein bisschen Kind sind und es sich nicht nehmen lassen, mit vollem Einsatz um den Sieg zu kämpfen.

Zu fortgeschrittener Stunde sah man den meisten den anstrengenden Tag an, sodass viele direkt nach dem letzten Spiel ins Bett gingen. Einige ließen es sich jedoch nicht nehmen noch ein wenig länger zusammen zu sitzen, was eine eher kurze Nacht zur Folge hatte.

Samstag

Der Samstagmorgen begann mit einem vielfältigen Frühstück um 8:00 Uhr, vorbereitet von unserem Küchendienst. Nach dem Frühstück standen Registerproben an. Das hieß für jeden einen halben Vormittag Probe, die andere Hälfte dann Zeit zur freien Verfügung, die viele nutzten um ein wenig Fußball zu spielen oder das Dorf zu erkunden.

Gegen zwölf Uhr gab es zum Mittagessen Spaghetti mit Tomatensoße. Vom Essen gestärkt trafen wir uns alle im Gemeinschaftsraum, teilten uns in zwei Gruppen und machten uns bereit für eine klassische Schnitzeljagd. Die erste Gruppe brach mit einer Viertelstunde Vorsprung auf, die die zweite Gruppe nutzte, um ein Ei mit verschiedenen Materialien (Klebeband, Plastiktüte, Küchenrolle,…) so einzupacken, dass es einen Sturz aus dem zweiten Stock unbeschadet überstehen konnte.

Probe

Schließlich zog die zweite Gruppe los um den Pfeilen und Hinweisen der ersten Gruppe zu folgen. Diese hatte sich auch von angriffslustigen Kühen und geladenen Stromzäunen nicht aufhalten lassen und kamen nach gut einer Stunde erschöpft an unserem Haus an. Gruppe Zwei hatte lange versucht allen Hinweisen zu folgen, musste sich aber geschlagen geben und kehrte nach erfolgloser Suche zum Haus zurück. Zur Stärkung gab es heißen Tee und jede Menge Kuchen für alle und Gruppe eins durfte ebenfalls noch ein Ei verpacken.

Vor dem Abendessen versammelten wir uns dann draußen unter einem Fenster und die beiden gut verschnürten Päckchen wurden aus dem zweiten Stock geworfen. Das Ei von Gruppe Zwei ging kaputt, Gruppe Eins jedoch holte auch hier den Sieg. Mit knurrenden Bäuchen machten wir uns dann an das Abendessen.

Im Anschluss folgte wieder eine Tuttiprobe, in der man deutlich merkte, dass die Registerproben am Vormittag uns einen großen Schritt weiter gebracht hatten. Kurzerhand wurde unser Probenraum zum Kino umgebaut und gemeinsam entschieden wir uns für den Film Baymax. Nach einem Tag voller Programm waren die meisten erschöpft, sodass viele nach dem Film ins Bett gingen. Der Rest hielt bei verschiedenen Kartenspielen aber noch einige Zeit durch und kroch erst spät in der Nacht in das warme Bett.

Sonntag

Am Sonntagmorgen standen alle kurz vor 8 Uhr, noch ziemlich erschöpft vom vorherigen Tag, auf, um pünktlich um 8 Uhr zum Frühstück zu erscheinen. Im Anschluss an das Frühstück probten wir noch einmal alle zusammen und packten unsere Koffer, putzten die Zimmer und nutzten die freie Zeit bis zum Mittagessen um ein wenig frische Luft zu schnappen.

Zum Mittagessen, fanden sich alle wieder pünktlich um 12:00 Uhr im Haus ein und halfen nach dem Essen gemeinsam aufzuräumen, die restlichen Räume zu putzen und das Gepäck nach draußen zu bringen, um später den Bus schnell beladen zu können. Nachdem jedes Zimmer kontrolliert war, damit auch wirklich nichts vergessen wurde, luden wir den Bus voll mit unseren Koffern und allen Dingen die wir am Wochenende dabei hatten und traten die Heimreise nach Reutlingen an. (JS)

Gruppenfoto

Atemlos durch die Nacht beim 4. Betzinger Oktoberfest

Am 03. Oktober lud der Musikverein Betzingen zum vierten Betzinger Oktoberfest in die Zehntscheuer ein. Schon morgens hatten die fleißigen Helfer begonnen die Zehntscheuer mit Tischen und Bierbänken zu bestücken und alles zu dekorieren. Um 17 Uhr hieß es dann Grill anfeuern, denn die ersten (hungrigen) Gäste ließen nicht lange auf sich warten. Musikalisch eröffnete die Seniorenkapelle des Musikverein Betzingen den Abend und die Senioren bewiesen mal wieder eindrucksvoll, dass das gemeinsame Musizieren jung hält. Beschwingt und mitreißend wurden schöne Polkas und zackige Märsche zum Besten gegeben. Für ihren Dirigenten Wilfried Keser, der am Oktoberfest-Tag seinen Geburtstag feierte, stimmten die Senioren dann auch noch das Happy Birthday an. Die Zehntscheuer platze schon kurz nach Beginn des Festes aus allen Nähten, zusätzliche Stehtische wurden noch aufgestellt, damit die Gäste zumindest ihre Maßkrüge abstellen konnten. Wer nach 18 Uhr die Zehntscheuer betrat musste erst einmal ein paar Minuten den Blick schweifen lassen um noch ein Plätzchen zu finden.

Seniorenkapelle beim Betzinger Oktoberfest 2015

Nach fast drei Stunden Spielzeit wurde die Seniorenkapelle von der Hauptkapelle des Musikvereins abgelöst. Auch hier ging es unter der Leitung von Joachim Kromer mit dem Fliegermarsch zuerst zünftig los. Das musikalische Programm in den darauf folgenden Stunden hätte aber bunter und abwechslungsreicher nicht sein können. Mit gleich vier Sängern überzeugten die Betzinger Musiker das Publikum davon, dass ein Musikverein sehr flexibel sein kann. Ann-Kathrin Digel, Sarah und Thomas Betzitza, so wie Kai Heckl stimmten bekannte Songs von Helene Fischer, Nena, Andreas Bourani, Wolfgang Petry und Andreas Gabalier an. Das Publikum, Jung und Alt, feierte, klatschte und sang ausgelassen und mehr als eine Bierbank drohte unter dem andauernden Druck zu vieler tanzender Beine nachzugeben. Auch als es fast Mitternacht schlug, wollten die begeisterten Zuhörer die Musiker noch nicht von der Bühne lassen und so wurde als Zugabe, wie konnte es anders sein, noch der Böhmische Traum angestimmt, bevor dann endgültig nach knapp vier Stunden musizieren das vierte Betzinger Oktoberfest zu Ende ging. Aber auch nach Ende des musikalischen Programms hielt es einige der Gäste noch auf ihren Plätzen und so wurde in gemütlicher Runde noch die ein oder andere Maß getrunken. (MM)

Der Musikverein Betzingen beim Cannstatter Wasen 2015

Wie in jedem Jahr nahm der Musikverein Betzingen am ersten Wasensonntag am traditionellen Umzug zum Cannstatter Volksfest teil. In diesem Jahr sorgte der Musikverein am Samstagvormittag aber zusätzlich auch für den musikalischen Beitrag beim Traditionsmorgen an der Fruchtsäule. Bei der etwa einstündigen Veranstaltung wurde klassische Blasmusik gespielt, die zusammen mit den Auftritten mehrerer Volkstanzgruppen und einer Modenschau zur Geschichte der Trachtenmode für kurzweilige Unterhaltung sorgte. Das Württemberger Lied durfte zum Abschluss natürlich auch nicht fehlen. Zusammen mit den anderen teilnehmenden Gruppen machte sich der Musikverein dann noch auf ins Festzelt für eine wohlverdiente Stärkung.

Traditionsmorgen 2015

Am Sonntag trafen sich dann die in Betzinger Tracht gekleideten Musiker erneut auf dem Kemmlerplatz um nach Cannstatt zu fahren. Die Fahrt nach Cannstatt wurde genutzt, um Zöpfe zu flechten und die Bänder der Tracht richtig zu knoten. In Cannstatt angekommen stellte sich die Kapelle an ihrem gewohnten Aufstellungsort, dem Kurpark, auf. Schon nach kurzer Wartezeit konnten die Musiker losmarschieren. Dank des sonnigen Wetters war der Festzug wieder einmal sehr gut besucht und die Zuschauer säumten die gesamte Strecke bis zum Wasengelände. Nach dem erfolgreich absolvierten Umzug kehrte der Musikverein in einem der Festzelte ein und stärkte sich mit Hähnchen und Maß. Ein Rundgang über den Wasen durfte bei den meisten natürlich auch nicht fehlen und nicht nur einer versorgte sich mit Magenbrot und gebrannten Mandeln, oder wagte sich in eines der schwindelerregenden Fahrgeschäfte. Am späten Nachmittag ging es dann mit dem Bus wieder nach Hause. (MM)

Cannstatt 2015 - Gruppenbild

Musikerausflug des Musikverein Betzingen 1.-3. Mai 2015

Am 1. Mai fanden sich die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins auf dem Kemmlerplatz in Betzingen ein, um gemeinsam zu einem Ausflug zu starten. Bereits um 8 Uhr ging es los, was für einige nach einer eher kurzen Nacht nicht unbedingt einfach war. Das erste Ziel unseres Reisebusses war das Allgäuer Fillebänkle bei Isny. Der ehemalige Reutlinger Bürgermeister Peter Rist, der inzwischen als Schlagersänger Erfolge feiert, betreibt dieses Höhencafé, das damit ein hervorragendes Ziel für eine mittägliche Stärkung bot. Eigentlich kann man von der großen Terrasse des Fillebänkle aus einen unglaublichen Ausblick auf das Westallgäu bis hin zum Bodensee genießen, allerdings spielte da das Wetter am Freitagmittag nicht mit, denn dank Nieselregen und tief hängenden Wolken war nicht viel zu sehen. Nach dem Essen wurden Liederbücher verteilt und Peter Rist stimmte mit uns ein paar seiner Hits an, bevor wir die Instrumente auspackten und in der guten Stube für die musikalische Unterhaltung der anderen Gäste sorgten. Am frühen Nachmittag ging es dann weiter in Richtung Vorarlberg, denn unser eigentliches Ziel des Musikerausflugs war Feldkirch. Im äußersten Westen Österreichs gelegen ist Feldkirch mit ca. 34000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Vorarlbergs. Nachdem wir unsere Zimmer im Hotel Löwen Central bezogen hatten, ging es mit einer Stadtführung durch Feldkirch weiter. Leider hielt sich der Nieselregen auch am Nachmittag und so schlenderten wir mit Kapuze und Regenschirm durch die schmalen und breiten Gassen der Stadt. Viele Gebäude in Feldkirch zeugen auch heute noch von der Geschichte der Stadt, so zum Beispiel auch der alte Sitzungssaal im Rathaus und die Überreste der Stadtmauern. Nach dem Abendessen im Hotel fanden wir uns in kleineren oder größeren Gruppen zusammen und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Manche versuchten mehr oder weniger erfolgreich die Feldkircher Bar- und Kneipenlandschaft zu erkunden.

Blick auf Feldkirch von der Schattenburg aus

Am Samstag stand nach dem Frühstück eigentlich eine Wanderung in der Umgebung rund um Feldkirch auf dem Programm aber auch hier machte uns das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung. Als Alternativprogramm machten wir uns dann auf den Weg nach Dornbirn zum Rolls-Royce-Museum. Mehr als 1000 Exponate, darunter auch Automobile bekannter Persönlichkeiten, waren dort zu bestaunen. In dem ehemaligen Spinnereigebäude in der Nähe der Rappenlochschlucht reihen sich die historischen Wagen aneinander und es gibt sogar eine hauseigene Restaurationswerkstatt. Bei etwas nachlassendem Regen, wagten sich einige unserer Gruppe dann doch noch auf eine kleine Wanderung um die Rappenlochschlucht zu bewundern, bevor es dann auf zum nächsten Ziel hieß: Liechtenstein. In Vaduz, der Hauptstadt des Fürstentums, erhielten wir während einer Fahrt mit einer kleinen Touristenbahn einen kurzen Überblick über Liechtenstein und die wichtigsten Gebäude der Stadt. Danach entschieden sich einige von uns zum Schloss hinaufzusteigen, das auch heute noch Wohnsitz der Fürstenfamilie ist. Besichtigen kann man das Schloss daher leider nicht, aber durch seine erhöhte Position auf einer Felsterrasse bietet es einen wunderbaren Ausblick auf die Berge rund um Vaduz. Da in Vaduz am 2. Mai ein Stadtlauf stattfand, nutzten einige die Gelegenheit sich im zu diesem Anlass aufgebauten Festzelt am Nachmittag eine Stärkung zu gönnen. Nach der Rückfahrt nach Feldkirch und dem Abendessen im Hotel beschlossen wir auch den zweiten Abend in gemütlichem Beisammensein.

Für den Sonntag war nach dem Frühstück eigentlich ein Platzkonzert in Feldkirch geplant aber der Regen zog sich leider wie ein roter Faden durch das gesamt Wochenende und machte so einen Auftritt leider unmöglich. Daher mussten wir auch am letzten Tag des Musikerausflugs das Programm umgestalten. Vor unserer Abfahrt in Feldkirch wollten wir allerdings noch das Wahrzeichen der Stadt besuchen und begaben uns auf die Schattenburg. Trotz Regen war der schöne Innenhof und die Aussicht den kurzen Anstieg wehrt. Friedrichshafen und das am dortigen Flughafen angesiedelte Dornier-Museum sorgten für einen interessanten Nachmittag. Im Museum konnte man viel über die Geschichte der Firma Dornier und die Entwicklung der verschiedenen Flugzeugmodelle erfahren. Einige kleinere Flugzeuge waren in einem Hangar ausgestellt und das Falten und Wettfliegen von Papierfliegern sorgte bei einigen für große Begeisterung. Der letzte Programmpunkt des Musikerausflugs vor der Heimfahrt nach Betzingen war die Einkehr im „Adler“ in Eglingen. Die traditionell schwäbische Küche bot etwas für jeden Geschmack und so machten wir uns satt und zufrieden am Sonntagabend auf den Heimweg.

Trotz des anhaltenden Regens, der uns zu ständigen Planänderungen zwang, war der diesjährige Musikerausflug wieder eine schöne Gelegenheit Zeit mit den Musikerkameraden zu verbringen. (MM)

Gruppenfoto Ausflug 2015

Jugend ist Zukunft

Bei der Mitgliederversammlung des Musikvereins Betzingen trafen sich Vorstand, Ehrenmitglieder, Aktive und Fördernde am 31. Januar zur alljährlich stattfindenden Zusammenkunft im Musikerheim. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Hubert Ranz und der Bekanntgabe der Tagesordnung gedachten die Anwesenden der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder. In seinem Jahresbericht gab Ranz zuerst Informationen über die 398 Mitglieder. 204 fördernde, 168 aktive und 26 Ehrenmitglieder umfasst der Mitgliederbestand. 64% der Aktiven sind jünger als 18 Jahre, das heißt, die musikalische Ausbildung wird beim MVB großgeschrieben. Weiter berichtete Ranz von den Auftritten und Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Zum Schluss seines Berichtes bedankte er sich bei allen Helfern und Musikern für ihre Aufwendungen im Jahr 2014.

Dirigent Joachim Kromer ging in seinem Jahresbericht mehr auf die Konzerte ein, bedankte sich für die gute Probenarbeit und Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft.

Jugendleiter Simon Eib berichtete über die Ausbildung der Jugendlichen, ein großes Spektrum an Instrumenten wird für Musikschüler angeboten: Von Flöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Horn, Trompete, Tenorhorn, Posaune, Tuba bis zum Schlagzeug ist alles vertreten. Mit der Entwicklung des Jahres 2014 ist Eib zufrieden und wünscht sich, diesen Trend erfolgreich weiterführen zu können. Er bedankte sich bei den Jugendlichen, die im letzten Jahr Kurse besucht und sie erfolgreich abgeschlossen haben.

Der Ehrenvorsitzende Wilfrid Keser berichtete über die Auftritte der Seniorenkapelle, die 2014 alle im Kreis Reutlingen stattfanden.

Im Bericht des Sachverwalters Martin Horvath ging es hauptsächlich um die Aufteilung der Arbeit im letzten Jahr, dieses Aufgabengebiet wurde auf mehrere Vorstandsmitglieder verteilt.

In ihrem ersten Bericht als Kassiererin verlas Margret Galli die Bestandszahlen zum Jahreswechsel und berichtete von Einnahmen und Ausgaben. Rainer Kazmaier als Kassenprüfer stellte eine ordnungsgemäße und saubere Kassenführung fest und bedankte sich für die Arbeit der beiden Kassiererinnen. Hans-Peter Schwab lobte und bedankte sich im Namen des Vereins für die geleistete Arbeit und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die auch einstimmig erfolgte.

Ein wichtiger Punkt waren die Ehrungen; geehrt wurden von den Vorständen Hubert Ranz und Fred Raach für zwanzigjährige Mitgliedschaft: Petra Falkenburger, Jürgen Fischer, Egon Goller, Georg Grommes, Karl Manz, Wolfgang Stackelies und Friedrich Stoll. Für 30 Jahre: Wolfgang Augsberg, Volker Braun, Gerhard Herrmann, Rolf-Dieter Kiefer, Annette Kreiser, Alfred Michel und Frank Strauss. 40 Jahre Mitglied im MVB: Ute Hessner und Heidi Sörensen; und seit 50 Jahren Mitglied und ab jetzt Ehrenmitglied: Hans-Peter Schwab. 14 Musiker wurden anschließend für ihre häufige Anwesenheit bei den Proben und Auftritten mit einem Gutschein belohnt.

Mit einem Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im Jahr 2015 und einer Satzungsänderung, die einstimmig genehmigt wurde, kamen die letzten Punkte des Abends ins Gespräch. Zum Schluss bedankte sich Ranz nochmals bei 3 Helfern für Reparaturen im und ums Musikerheim. Ein gemütliches Beisammensein beschloss den Abend im Musikerheim. (HR)

Jubilare 2015

Die Jubilare mit dem Vorstand (von links): Wolfgang Augsberg, Wolfgang Stackelies, Rolf-Dieter Kiefer, Hubert Ranz, Fred Raach, Gerhard Herrmann, Alfred Michel, Georg Grommes, Frank Strauss, Annette Kreiser und Hans-Peter Schwab

Ein frohes neues Jahr 2015

Der Musikverein Betzingen wünscht all seinen Mitgliedern und treuen Zuhörern ein frohes neues Jahr 2015. Wir freuen uns auf ein spannendes musikalisches Jahr mit zahlreichen tollen Auftritten und Konzerten. Unter Jahresprogramm finden sie die bereits feststehenden Termine des Blasorchesters für 2015. Bei Jugendprogramm stehen die Termine der Jugendkapelle und des Jugendensembles.

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